Schwarzwaldwoelfin
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Und nochmal Thema "Krankheit / Gesundheit"

Da ich mich immer wieder mit meinen eigenen Krankheitsbildern auseinandersetzen muss, habe ich heute dieses Thema noch einmal gewählt. Ich - als HSP - habe mit extrem starken Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu kämpfen. Ich reduziere diese jedoch nicht auf das Körperliche / Materielle, sondern sehe darin einen großen Zusammenhang mit dem Seelisch/Geistigen. Wenn ich mich im Körperlichen vergifte, vergifte ich mich auch im Geist, da meine Kanäle sich so leider verengen.

 

Es gibt zwei Zitate, auf die ich etwas näher eingehen möchte:

 

"Krankes Fleisch - kranker Geist" und

(Quelle unbekannt)

 

"Die Gesunden und Kranken, haben ungleiche Gedanken".

(Quelle unbekannt)

 

Seit sehr vielen Jahren beschäftige ich mich immer wieder mit dem Thema Krankheit. Anlaß waren ursprünglich eigene Krankheiten, die mich sehr belasteten und die ich am liebsten schnell wieder los werden wollte.

 

Aus dieser persönlichen Auseinandersetzung erwuchs der Wunsch, mich intensiver damit zu befassen und so habe ich viele Menschen beobachtet und studiert und konnte so immer mehr Erfahrungen sammeln. Auch die Zeit, in der ich in der Pflege tätig war, hat mir diesbezüglich viel an Erkenntnis eingebracht. Ich kann diese Zitate weitestgehend bestätigen.

 

Zunächst ist es an dieser Stelle nochmals wichtig, den Begriff "Krankheit" zu definieren.

Für mich ist Krankheit - wie ich an anderer Stelle bereits geschrieben habe - das Herausfallen aus der göttlichen Ordnung. Wichtig dabei zu erkennen ist, dass es sowohl einen

 

a) Verlust und

b) einen Krankheitsgewinn gibt.

 

Der Verlust besteht darin, dass der Patient etwas verloren hat, was ihn vollständig macht. Es ist wie ein fehlendes Puzzleteilchen zu einem perfekten Ganzen.

 

Der Krankheitsgewinn liegt darin, dass die Krankheit dazu benutzt werden kann, Macht auszuüben und über die Krankheit etwas zu erreichen, was man ohne sie nicht glaubt, bekommen zu können (z.B. Zuwendung ... Rückzug ... Verantwortungsabgabe für das eigene Leben ... Ausreden jeder couleur).

 

Im Gegensatz dazu stellt Gesundheit Ganzheit dar. Wenn alles in uns richtig - nach Plan - funktioniert, erleben wir uns als "ganz" ... "heil".... "vollständig". Sobald jedoch eine Funktion ausfällt oder vermindert auftritt, fühlen wir uns "nicht komplett" oder eben "krank". Sicher habt ihr schon den Ausdruck "... der/die ist nicht gut beieinander ... " gehört. Er sagt genau das aus ... dass nämlich Körper / Seele / Geist nicht gut im Verhältnis stehen.

 

Nun ist es aber so, dass alle unsere Funkionen nicht durch uns selbst gesteuert werden Eine Macht - größer als wir selbst - hält zu jedem Augenblick unseres Daseins die Fäden in der Hand. Diese Macht kontrolliert jeden einzelnen Ablauf - sowohl in uns, als auch im gesamten Naturgeschehen. Das beginnt damit, dass jede Zelle zu jedem Moment mit allem richtig und vollständig versorgt wird. Es bedarf einer bestimmten Flüssigkeitsmenge in unseren Körpern. Ist derer zuviel ... rebelliert der Körper, bei zu wenig ebenso.

Das gleiche gilt natürlich auch für die Temperatur. Wir alle wissen, dass unsere Körpertemperatur immer auf ca. 37° sein muss. Erhöht sie sich, bekommen wir Fieber ... erhöht sie sich zu stark ... sterben wir. Ist sie zu niedrig, können wir erfrieren.

Wir selbst sind nicht in der Lage, diese Prozesse zu steuern. Eine höhere Instanz übernimmt das für uns.

 

Wird ein Mensch nun krank, so ist eine Funktion ausgefallen oder unvollständig. An dieser Stelle habe ich oft Menschen fragen hören: "Warum nur werde ich so bestraft?" oder "Warum erhört Gott meine Gebete nicht und macht mich gesund?"

 

Meine Antwort war stets die:

Krankheit ist keine Strafe. Krankheit ist eine Botschaft ... eine Botschaft, die den Menschen zurückführen möchte in die Ordnung. Sie möchte uns ermuntern, uns selbst mit uns zu befassen und hinzuschauen, was nicht mehr stimmt  ... wo wir die göttliche Ordnung verlassen haben. Sie möchte uns den Weg zeigen, den wir gehen können, wenn wir diese Ordnung wieder herstellen möchten. Gott erhört die Gebete, aber er erwartet von uns Eigenverantwortung, denn so hat er uns geschaffen.

 

Lass mich dies an einem kleinen Beispiel aufzeigen:

Nehmen wir dazu das Herz. Das Herz liegt in der Mitte unseres Körpers und steht für unsere Gefühle. Wir sprechen von "gebrochenen Herzen" oder von "mir ist das Herz in die Hosentasche gerutscht" oder "jetzt fällt mir aber ein Stein vom Herzen" oder "ich habe es von Herzen gern getan" ...

Wenn ein Mensch nun seine Gefühlswelt verliert oder verlässt und nicht mehr auf sein Herz hört, schaltet sich eben jene höhere Instanz ein und gibt dem Körper (in diesem Fall dem Herz) ein Signal, zu reagieren. D.h. das Herz soll auf sich aufmerksam machen und demonstrieren, dass es auch noch da ist und gehört werden will. Es will sagen, dass der Mensch seine Ordnung verlassen hat und nicht mehr an das Gefühl angeschlossen ist.

Vielleicht hat dieser Mensch schon lange den Wunsch unterdrückt, lieben und geliebt werden zu wollen ... Vielleicht hat er ihn so lange unterdrückt, dass er ihn selbst schon gar nicht mehr fühlt. Und dann plötzlich erleidet er einen Herzanfall (man nennt den Herzinfarkt zuweilen auch Gefühlsinfarkt). Seine Welt ist aus den Fugen geraten und die Ordnung gestört.

Viele Menschen machen nach einem solchen Vorfall weiter wie vorher und wollen nichts anderes, als ihr Leben genau so fortsetzen zu können, wie es vor dem Infarkt war. Dann haben sie nichts aus der Krankheit gelernt und ihr Bewusstsein ist nicht gewachsen. Vielleicht nehmen sie nun täglich vielerlei Medikamente und glauben, dass sie so am Leben erhalten werden ... bis zum nächsten Infarkt, der ihnen vielleicht keine weitere Chance mehr gewährt.

Vielleicht weigern sie sich beharrlich und verleugnen, dass sie SELBST etwas tun müssen, um gesund zu werden ... nämlich sich um ihr Gefühlsleben zu kümmern ... ihr Leben zu ändern ... sich neu zu definieren und zu wachsen.

Vielleicht aber, erkennen sie auch diese wunderbare Botschaft und bedanken sich dafür, werden ein klein wenig demütiger und nehmen ihr Leben in die Hand, um die Ordnung in sich wieder herzustellen und so gesund zu werden.

 

Vielleicht kommt an dieser Stelle die Frage auf, warum ein Mensch denn trotzdem stirbt.

Sie ist berechtigt und es gibt darauf nur eine einzige Antwort. Wenn ein Mensch trotzdem stirbt, dann ist seine Zeit gekommen, nach Hause zu gehen. Wenn unsere Zeit, die nur geliehen ist, abgelaufen ist, haben wir keine Möglichkeiten mehr, etwas zu korrigieren (zumindest nicht hier). Dies ist wichtig, zu akzeptieren.

Niemand kennt die Gründe - keiner weiß die Zeit.

 

Bis dahin aber, können wir - dank der Symptome unseres Körpers - uns erkennen, uns verfeinern und reifen. Deshalb ist es so wichtig, Krankheit nicht zu verteufeln, sondern sie liebevoll als Freund zu betrachten, der uns so gerne etwas Wichtiges mitteilen möchte.

 

Zum Ende möchte ich nun nochmal einen Bogen spannen hin zum Anfang.

 

"Krankes Fleisch - kranker Geist"  - ist also ein Hinweis darauf, dass wir danach trachten sollten, unseren Geist rein und gesund zu halten, um uns so vor Krankheit zu schützen.

 

"Die Gesunden und die Kranken - haben ungleiche Gedanken" - deutet darauf hin, dass schon alleine falsche Gedanken krank machen können. Ein Mensch, der ständig nur mißtrauisch, negativ, ängstlich und pessimistisch durch´s Leben geht, neigt sicher viel eher dazu, Krankheiten zu generieren, als ein optimistischer und dankbarer Mensch, der in Frieden mit sich und seiner Umwelt lebt.

 

Auch in meiner persönlichen Angelegenheit, muss ich mich ständig daran erinnern, dass es Botschaften sind, die ich empfange und die mir den Weg zeigen wollen, was ich besser nicht essen sollte. Und diese Botschaften sind so weise und klar, dass sie unübersehbar sind.

Aber auch ich weiß, wie unendlich schwer sie dennoch in der Umsetzung sind. Was mich führt und trägt ist die Liebe zum Höheren, weil ich sicher bin, dass ich dort niemals fehlgeleitet werde.

Ich weiß, was zu tun ist ... wenn ich dem nicht Folge leiste, ist es mein Leiden, das ich dann selbst gewählt habe. Wenn ich dann wieder die Ausschläge auf meiner Haut oder die Krämpfe im Bauch erleben muss, weiß ich ... ich kann niemand einen Vorwurf machen, denn ich habe fehlgehandelt. So ist es nun einmal. So ist jeder seines eigenen Glückes Schmid ... oder wie sagt man noch so schön: "Wir werden ernten, was wir säen". Gut also, wenn wir die Saat weise auswählen.

 

Einen schönen 1. Maifeiertag wünsche ich Euch

 

(© Gina, 01.05.2023)

 

Heute habe ich ein ganz besonderes Foto für Euch. Ich habe gestern einen Mitbewohner bei uns entdeckt, den ich noch gar nicht kannte. Er hat den Namen "Harry" erhalten. Ich fand ihn so besonders, weil ich auf seinem Rücken die ganze Zeit ein Gesicht wahrgenommen hat, das mich direkt anblickt ... die Augen, Nase, Mund und sogar gescheitelte Haare ... wie bezaubernd. Er sass auf meiner Hand und hat sich vor Freude seine Händchen gerieben :)

Rollen, Masken, künstliche Welten

Welche Rolle spielt eigentlich der Mensch?

Ich finde das eine ganz wichtige Frage, wenn man sein Leben verstehen möchte. In all den Jahren, die ich mich bereits hier auf der Erde befinde, habe ich unzählige Menschen beobachtet und versucht sie zu verstehen. Was mir dabei immer wieder aufgefallen ist, war, dass ich kaum einen Menschen wirklich angetroffen habe. Die meisten von ihnen haben sich hinter Masken versteckt. Und immer wenn ich glaubte, hinter ihre Maske geblickt zu haben, fand ich mich vor einer weiteren Maske wieder. Richtig authentische Menschen fand ich sehr selten.

 

Was aber zeichnet denn einen authentischen Menschen aus? Wie muss ein Mensch sein, der mir ohne Maske entgegen tritt?

Das wichtigste Merkmal, das ich gefunden habe, ist Selbstehrlichkeit. Erst wenn ein Mensch wirklich von sich aus daran interessiert ist, sich ehrlich zu betrachten ... mit allem, was zu ihm gehört, benötigt er keine Maske mehr. Er hat sich dann selbst gefunden, akzeptiert und kann sich so, wie er ist, anderen zeigen. Das ist gelebte Authentizität.

Menschen, die Masken tragen, haben immer Angst ... Angst, dass andere etwas an ihnen entdecken könnten, was ihnen nicht gefällt. Angst aber führt genau wieder dorthin, sich zu verstecken ... ein Teufelskreis.

 

Statt authentischer Menschen findet man in unserer Gesellschaft fast ausschließlich Lügner und Betrüger. Ich meine damit keine Kriminelle, sondern ich meine Menschen, die Tag für Tag anderen und vor allem sich selbst etwas vormachen. Sie wollen im Außen einen Menschen darstellen, der sie im Innen nicht sind. Und das kann nur schief gehen - wie man am Spiegel der Gesellschaft nun immer mehr sieht. Erst wenn Personen, die sich wirklich offen zeigen, wie sie sind, begegnen, können diese entscheiden, ob sie mit dem anderen eine Verbindung herstellen wollen oder nicht. Wenn aber jeder der Personen, dem anderen etwas vorspielt, finden sich am Ende Menschen zusammen, die nicht mehr wissen, warum sie überhaupt miteinander sind, denn ewig können sie ihre Rolle nicht aufrecht erhalten.

 

Bitte ... wem dort draußen kann man noch trauen?

Es geht hier nicht nur um Wirtschaft und Politik ... nein, es geht um den einzelnen Menschen, der ja wiederum die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft am Ende ausmacht.

Gäbe es authentische Menschen, die für sich und ihre Sicht der Dinge einstehen würden, könnten wir uns viel mehr auf Aussagen, Zusagen oder Meinungen verlassen. Wenn mir heute jemand seine Meinung sagt, muss ich oft erst einmal hinterfragen, ob das wirklich "seine" Meinung ist oder ob es nicht etwas übernommenes von einer anderen Quelle ist.

Gibt sich jemand aus, als immerfort friedlich,lieb und nett, möchte ich ihn gerne zunächst einmal in einer Krisensituation erleben und sehen, wie er sich dort verhält. Erst dann bin ich bereit, mir eine Meinung über ihn zu bilden.

 

Es gibt so viel an Masken ... dass es sehr schwer ist, sie zu durchschauen. Hat man aber erst einmal dahinter geschaut, sieht man plötzlich vieles anders.

Meine Gabe ist es - leider oft auch ein Fluch - hinter Masken schauen zu können. Gerade deshalb kenne ich die Gefahr, die von Maskierten ausgehen kann.

 

Umso erschreckender empfinde ich die momentane Entwicklung in Richtung "KI", mit welcher man den Menschen noch trügerischer werden lassen kann. Nicht nur den Menschen, sondern das ganze menschliche Leben. Da werden Situationen und Menschen simuliert und dargestellt, dass man keinen Unterschied mehr zwischen "real" oder "fake" erkennen kann. Und noch schlimmer ... Menschen sollen geradezu so modeliert werden, dass sie in ihre jeweilige Welt hinein passen und optimal funktionieren. Eine immense Gefahr. Wer möchte eins Tages noch erkennen können, bei was es sich um ein Original und bei was es sich um eine Kopie handelt? Wer ist noch fähig, Lügen zu erkennen? Die Menschheit beginnt nun einen Weg in den letzten Irrgarten zu laufen. Schon jetzt zeichnet sich in vielen Bereichen ab, dass man "nicht mehr durchbllickt". Computersysteme werden oftmals nicht einmal mehr von denen verstanden, die sie eingeführt haben und immer mehr Daten verschwinden in den digitalen Welten, von denen man gar nicht mehr nachvollziehen kann, wohin sie gehen. Die Welt ist so angreifbar geworden. Und dieses Mal benötigt man dazu keine militärische Präsenz mehr. Es reichen digitale Systeme und Programme.

 

Ich möchte hier nur auf die Gefahr hinweisen ... möchte noch einmal dafür sorgen, dass der ein oder andere Mensch aufwacht und sieht, was geschieht und was er selber dazu beiträgt.

Ich möchte hier nur noch einmal daran erinnen, dass nicht der große Rechner irgendwelcher Daten unser Gott ist, sondern dass es da eine andere höhere Instanz gibt, die tatsächliches ... echtes ... wirkliches ... Leben geschaffen hat. ER ist für uns zuständig. ER ist das Mass der Dinge ... nicht die, die ihn nachahmen und seinen Platz einnehmen wollen. Künstliches Leben versus lebendiges Leben. Ihr habt die Wahl.

 

Gott allein besitzt alle Originale. Alle göttlichen Plöne liegen bei ihm sicher verwahrt. Diese göttlichen Pläne haben keine Fehler, während jede Nachahmung immer Fehler enthalten kann.

Ich möchte niemanden überzeugen, denn was ein Einzelner tut oder nicht, ist seine persönliche Entscheidung, die durch nichts anzutasten ist. Ich akzeptiere jede Entscheidung. Was ich mir jedoch wünsche, wäre ein vorsichtiges "hinter der Mauer hervorgucken" ... ein vorsichtiges "Fallen-lassen-der-Masken", um schlußendlich doch noch der zu werden, der man ist.

Jeder für sich ... jeder mit seiner Aufgabe im Gepäck ... jeder mit seinen Vorlieben, Stärken, Schwächen, Gedanken und Wünschen. Das wäre eine feine Sache.

 

Zum Schluß möchte ich hier noch eine kleine Geschichte niederschreiben, die ich in einem Interview von Götz von Wittneben gehört habe. Er hat sie - noch nicht lange her - in eben diesem Interview zum Besten gegeben. Götz von Wittneben hat vorgestern seinen irdischen Körper verlassen ... wie so viele, viel zu früh. Ich wünsche ihm eine gute Reise. Er hat so viel gesät und gegeben ... möge er nun die Früchte seines Lebens ernten.

 

Hier nun der abschließende Text:

 

Der chassidische Rabbi Susya sagte kurz vor seinem Tod:
"Wenn ich in den Himmel komme, werden sie mich nicht fragen: Warum warst du nicht wie Moses? sondern sie werden fragen: Warum warst du nicht Susya? Warum wurdest du nicht, was nur DU werden konntest?“

 

In diesem Sinne ... werdet, was ihr seid, solange Euch die Zeit dazu noch gegeben ist.

 

(© 23.04.2023, Gina N.)

Aus der Ordnung gefallen

Wie lebendig leben wir eigentlich noch?

Betrachten wir unser Leben, wie es heute stattfindet ... was finden wir dann noch an Lebendigem darin?

Ich war noch sehr jung, als ich damals zum ersten Mal Arbeit an einem PC verrichtete. Es war noch sehr abenteuerlich und ich erinnere mich, wie mich die Bänder, auf die wir täglich die Daten sichern mussten, an Kinofilme erinnerten. Damals gab es in den Kinos die Filme in diesen silbernen Filmdosen - so etwa sahen die Aufbewahrungsdosen für die Datenbänder aus. Ich fand mich schnell in die Materie ein, sagte aber bereits zu jener Zeit zu meinen Kollegen: "Diese Technik wird uns mal ins Aus befördern." Natürlich wurde ich ausgelacht.

 

Heute stehen wir kurz vor diesem Aus und ich bin nach wie vor überzeugt, dass die Technik nicht mehr lange stabil bleiben wird. Die Sensiblen unter uns, spüren bereits schon den Zerfall und wissen, was langfristig auf uns zukommt.

 

Und so möchte ich heute dazu nutzen, das Licht des Bewusstsein auf unser Leben zu lenken - wie es heute stattfindet.

 

Sind wir ehrlich zu uns, müssen wir uns eingestehen, dass um uns herum sich vor allem eines findet ... Toxine. Nun klingt das Wort erst einmal nach hochgiftigen Substanzen, doch das Gift ist viel subtiler. Denn es findet sich nicht nur im Außen, sondern viel tiefer ... es ist in uns drin. Nicht nur unser Körper ist vergiftet ... auch unser Geist.

 

Toxine befinden sich bereits in nahezu jeder Kleidung, die wir tragen. Es braucht nicht viel dazu, zu recherchieren, woher die Kleidungsstücke auf unserer Haut stammen. Es gibt so gut wie keinen Hersteller mehr in Deutschland (ich beschränke mich hier auf dieses Land, weil ich selbst hier lebe - das gilt aber auch für andere europäische Staaten). Der einzige - mir bekannte Hersteller - war bislang noch Trigema. Alle anderen Kleiderfabrikanten sitzen in China, in Indien oder Asien. Dass dort die Umweltschutzbedingungen nicht so ernst genommen werden, wie hier, ist nichts Neues. Dass dort ebenfalls die Arbeitskraft unzähliger Menschen ausgebeutet wird, ebenfalls nicht. Und wer glaubt, dass es heute keine Kinderarbeit mehr gibt, glaubt falsch.

Die Herstellung der Stoffe und Farben enthält so viele Giftstoffe, dass die Menschen, die mit ihnen arbeiten krank werden ... schwer krank werden.

Unserer Gesellschaft scheint es egal zu sein, was sie trägt ... wichtig ist allein ... viel und billig.

Was heute nicht mehr gefällt, wird morgen entsorgt und durch Neues ersetzt. Das Neue aber hinterläßt oft einen fürchterlich säuerlichen Geruch und mitunter Hautausschläge. Und selbst nach mehrmaligem Waschen ist der Geruch kaum aus der Kleidung heraus zu bekommen. Gift auf unserer Haut ... Gift, das sich auch einen Weg durch unsere Haut bahnt und keiner weiß, was es dort für Schäden verursacht.

 

Aber lange nicht genung ... weiter geht es mit Kosmetika.

Zum Glück gibt es immer mehr Menschen, die darauf achten, was sie sich auf Gesicht und Körper schmieren. Die meisten jedoch gehen auch hier völlig unbewußt mit ihrer Gesundheit um. Dabei spielt es keine Rolle für sie, ob das gewählte Mittel wirklich etwas nützt oder ob es vielleicht sogar jemandem schadet. Immer noch werden viele Kosmetikartikel hergestellt auf dem Rücken armer Tiere, an denen unnötige Tierversuche vollzogen werden. Ein fürchterliches Geschehen, das sich jeder einmal vor Ort anschauen sollte, der diese Artikel konsumiert. In Parfümerien und Drogerien findet sich eine Vielzahl an solchen Produkten, die keiner nie und nimmer jemals brauchen wird. Sie enthalten so viele künstliche Stoffe, die beim Menschen zum Teil Hautirritationen oder Allergien auslösen ... und zusätzlich so viele Schadstoffe in Herstellung und Verpackung, die unsere Umwelt beim Abbau belasten und wieder unsere Mutter Erde vergiften. Aber egal - wir sehen, riechen und hören es ja nicht.

 

Wir können nun weiter machen bei der Ernährung des Menschen.

Was bitte ist heute noch ein natürliches und lebendiges Nahrungsmittel? Ich schreibe hier bewusst "Nahrungs-mittel", weil es "Lebens-mittel" so gut wie gar keine mehr gibt. Vorwiegend eingekauft wird im Supermarkt um die Ecke - dort wo alles fein säuberlich sortiert und abgepackt ist. Was bekommt man noch ohne diese schreckliche Verpackung, die nur eines ist - toxisch. Egal, ob in Gläsern, in Dosen, in Plastikverpackungen ... das sind keine "Lebensmittel" mehr, das sind im besten Fall noch Nahrungsmittel. Sie reichen zum satt werden, niemals aber um das zu bekommen, was der Körper braucht, um lebendig zu bleiben. Ein lebendiger Köper ... ein lebendiger Geist ... benötigt lebendige Nahrung. D.h. er benötigt Mineralstoffe und Vitamine, die auch in frischem Obst und Gemüse so gut wie nicht mehr enthalten sind - herausgezüchtet. Das meiste, was wir hiervon konsumieren, wird durch Einfuhr aus anderen Ländern angeboten. Und wir kaufen es, weil es ja so schön aussieht. Oft wundern wir uns aber, dass es nach gar nichts schmeckt, oder ewig hält (was immer ein Zeichen für viel Chemie ist). Wir fühlen uns nach dem Essen nicht mehr frisch und gestärkt, sondern müde und schlapp und eigentlich alles andere als leistungsfähig.

Leistungsfähig bleiben wir nur mit gesunder Nahrung, die uns lebendig hält. Das aber bekommen wir aufgrund von Genmanipulation und vielen Schadstoffen gar nicht mehr. Also ... wieder toxisch. Um den Mangel auszugleichen, müssen wir zurückgreifen auf Ersatzmittel, die zwar besser als nichts, dennoch aber wieder künstlich sind.

 

Nun sind wir gekleidet, geschmiert und geschminkt und haben gegessen ... und werden krank. Anstatt wir aber allerspätestens jetzt unseren Lebenswandel hinterfragen, rennen wir zum Arzt und hoffen auch dort wieder auf Hilfe von Außen. Wir können Tabletten bekommen, wir können neue Organe bekommen, neues Blut, neue Gelenke ... alles nicht unseres. Ja, selbst Zähne können wir uns einsetzen lassen. Alles das sind wieder Fremdkörper in unserem Körper. Wir können selbst Sterbende aufhalten zu sterben, in dem wir sie künstlich am Leben erhalten. Alles, was wir mittlerweile sind ... ist ... unehrlich. Unehrlich deshalb, weil wir nicht mehr aus uns selbst bestehen, sondern mehr und mehr aus künstlichen Produkten.

 

In unseren Wohnstätten horten wir künstliches Material, angefangen von vielerlei elektrischen Geräten ... in den Kinderzimmern sammelt sich Plastikmüll aus all den toxischen Ländern und Produktionsstätten. An unseren Arbeitsplätzen leuchtet künstliches Licht und unsere Augen sind ohne Unterbrechung flimmernden Bildschirmen ausgesetzt. Die Jugendlichen wählen statt einem Zusammentreffen im Freien lieber Chaträume zum Austausch. Statt miteinander zu telefonieren, wird getippt ... statt zu Fuß zum Bäcker zu laufen, setzt man sich auch für 500 Meter ins Auto. Wenn die Beine nicht mehr mitmachen ist das egal ... man kann sich ja neue machen lassen.

 

Im übrigen ... auch die ganze Strahlung ist hochtoxisch. Dies ist jedoch ein so umfassendes Thema, dass es eigentlich separat behandelt werden müsste. Wen es interessiert, googelt einfach mal nach G5.

 

Und nun frage ich Dich: Wie krank ist unsere Welt? Wie krank sind wir?

Wir sind nicht mehr lebendig - wir mutieren mehr und mehr zu künstlichen Wesen.

Man ist bereits damit beschäftigt, den künstlichen Menschen zu schaffen - das ist jederzeit ebenfalls nachzugoogeln - die künstliche Intelligenz ist mit ganz schnellen Schritten auf dem Vormarsch.

Wer hier aussteigen will, sollte sich spätestens jetzt Gedanken machen.

 

Ich behaupte, dass alles, was wir an künstlichen Stoffen zu uns nehmen ... uns von Gott trennt. Vielleicht ist gerade das gewollt. Das lasse ich mal so stehen - möge sich jeder selbst ein Bild dazu machen. Dazu kommt, dass es gewisse Naturgesetze gibt, die keiner aushebeln kann. Eines davon ist das hermetische Gesetz, das besagt: wie im Kleinen - so im Großen - und umgekehrt. Dieses kann man sehr gut anwenden, auf das Weltgeschehen, das wir nun im Großen sehen. So, wie wir Menschen vergiftet sind und nur noch halbkünstlich existieren, so geht es auch Mutter Erde. Erst ausgebeutet und ausgeraubt, wurde sie auch noch vergiftet und mit unendlich viel künstlichem Schrott belastet.

In den Meeren lagert Atommüll. Man sucht derzeit sogar nach Möglichkeiten nun CO2 in der Nordsee in einem verschlossenen System zu entsorgen, weil man nicht mehr weiß, wohin damit. Die Luft ist verdreckt und so verpestet, dass man sie unmöglich noch reinigen kann, weil man dazu viel, viel mehr an Bäumen und Wäldern benötigen würde, die man ja in großem Stil abgeholzt hat. Die Luft wird knapp und die Erde wie der Mensch leidet an Atemnot.

Wohin man auch blickt ... Toxine. Toxine durch eine künstlich erschaffene Welt.

 

Sind wir aus der Ordnung gefallen?

Es gibt eine.

Es gibt eine natürliche Ordnung, an die der Mensch sich nicht mehr halten wollte.

So ist es, wenn man eine göttliche Instanz nicht anerkennt und selbst Gott spielen möchte.

Es gibt immer jemand, der größer sein möchte, als die Schöpfung und nicht das erstemal, hat genau das dazu geführt, dass sich eine Kultur selbst vernichtet hat.

 

Das gute ist ... sie wird vergehen. Es wird wieder eine Welt geben, die lebendig ist ... in der, der menschliche Geist wieder lebendig ist und der Körper des Menschen sich wieder mit dem nähren und kleiden kann, was die Schöpfung für ihn vorgesehen hat. Eine Welt, in der Tiere wieder frei leben können ... in welcher sie nicht mehr zu Turbokühen oder Mastschweinen hochgezüchtet werden ... in der sie nicht mehr von Menschen gejagt werden ... sondern, in einer Welt, in der sie wieder im Einklang mit der Natur leben dürfen. Zusammen mit dem Menschen, der sich auch wieder an das Natürliche erinnert und ein Leben in und mit der Natur führt.

 

Wann das ist  ... das vermag ich nicht zu sagen.

Dass es aber so sein wird, das weiß ich ... und wenn meine Wahrnehmung richtig ist, so wird es nicht mehr lange dauern, bis das Alte vergeht.

Wandlung setzt immer voraus ... dass Altes stirbt und Neues entsteht. Beides tut weh ... das Vergehen und die Geburt ... dann aber wird alles gut.

 

(© Gina, April 2023)

Engel

Engel sind anders.
Sie brechen ein, wo wir sie nicht erwarten.
Sie kommen von Gott, aber nicht, wie wir sie gerne hätten.
Engel sind manchmal ganz schön anstrengend.
 
(Verfasser unbekannt)
 
Wer oder was sind Engel? Gibt es sie überhaupt?
 
Nun … ob es die Engel gibt, das ist eine reine Glaubensfrage. Ich – für meinen Teil – glaube an ihre Existenz. Doch glaube ich nicht in der Art an sie, wie sie leider so häufig „vermarktet“ werden. Engelorakel und ähnliches sind nicht das, woran ich glaube. Für mich hat das nichts mit dem tatsächlichen Wesen der Engel zu tun.
 
Wie der zitierte Verfasser, erlebe auch ich Engel mitunter als sehr anstrengend und zuweilen auch als sehr streng. Nach meinem inneren Erleben kommen Engel ausschließlich von Gott. Das Wort „Engel“ stammt aus dem griechischen. Dort und im hebräischen heißt das Wort „angelos“ und bedeutet „Bote“ oder „Gesandter“. Und genau das ist die Aufgabe der Engel. Sie sind Boten und vermitteln zwischen Gott und den Menschen. Dabei überbringen sie nicht nur Nachrichten der Freude. Sie erscheinen ebenso, um schonungslos aufzudecken, wachzurütteln, zu enthüllen, zu entwaffnen oder zu mahnen.
 
Engel kommen auch, um uns zu trösten, um uns in schweren Zeiten beizustehen und uns zu unterstützen. Wir sehen sie nicht, doch oft nehmen wir eine Kraft wahr, die uns umgibt und die wir nicht benennen können. Sie sind Stellvertreter Gottes und wollen nichts anderes, als ihre Aufgabe erfüllen. Dabei haben sie immer nur ein Ziel … von Liebe zu erzählen, Liebe zu bringen und Liebe zu erzeugen. Wir müssen sie nicht unbedingt mit unseren Augen sehen. Es reicht, wenn wir sie mit unseren Herzen erkennen.
 
Würden wir Engel sehen können, so würden wir zutiefst erschrecken. Ich glaube, wir unterschätzen diese gewaltigen Energien, die uns helfen, die Gottesferne zu überwinden. Zu sehr wurden diese wichtigen Wegweiser durch die Kirchen verkitscht. Als liebliche Figürchen mit zartrosa Pausbäckchen wurden sie dargestellt und kein Mensch kommt bei ihrem Anblick darauf, dass es sich hierbei um sehr mächtige und kraftvolle Wesen handeln könnte.
In den letzten Jahren beobachtete ich eine verstärkte Zunahme von Menschen, die sich für Engelsmedien ausgeben. Dabei möchte ich niemandem etwas unterstellen. Wenn ein Mensch, der festen Meinung ist, er könne mit Engeln Kontakt aufnehmen, so muß er diesen Weg gehen und auch die Verantwortung für sein Handeln übernehmen – mit aller Konsequenz.
 
Ich – für meinen Teil – jedoch werde dem treu bleiben, was ich selbst in mir vorfinde. Und das ist eine ganz klare Anweisung, nicht zu versuchen selbst Kontakt zu Engeln aufnehmen zu wollen. Wenn uns Engel als Boten geschickt werden, so werden SIE den Kontakt zu uns aufnehmen und zwar auf Anweisung Gottes.
 
Wie dürfen wir den Engeln denn dann entgegentreten? Das ist einfach beantwortet. Wir dürfen Engel jederzeit um Hilfe bitten, um Unterstützung und um Begleitung. Wir dürfen jedoch nichts von ihnen fordern oder verlangen. Engel wollen auch nicht angebetet werden und lehnen Anbetung ab. Ein Engel wird immer darauf verweisen, dass nur Gott angebetet werden darf. Von ihm kommt alles und ihm alleine gebührt Anbetung. Engel sehen sich nur als Helfer Gottes und nehmen ihre Aufgabe sehr erst. Das ist auch der Grund, warum sie sehr streng erscheinen können.
 
Wer also glaubt, Engel seien dazu da, uns zu dienen, der ist – so glaube ich – weit davon entfernt, verstanden zu haben, um was es geht. Ein Engel wird niemals einem Menschen dienen. Ein Engel wird immer nur einem dienen … und das ist seinem Schöpfer. Erst wenn Gott ihm befiehlt, einem von uns zur Seite zu stehen, wird er seine Aufgabe erfüllen. Er dient dabei aber stets Gott.
 
Alles, was ein Engel uns überbringt, entsteht aus der großen LIEBE Gottes zu uns Menschen. Auch wenn es oft nicht so aussieht und wir viel Schmerz, Trauer und Verzweiflung erleben … hinter all dem steht dennoch diese große Liebe Gottes. Wenn wir eine leidvolle Zeit durchwandern müssen, stehen uns Engel zur Verfügung, die uns begleiten. Wenn wir Schmerz ertragen müssen, umgeben uns Engel, um uns zu trösten. Immer sind sie da … unsichtbar und doch wirkungsvoll. Ich möchte nicht wissen, wie es sich anfühlen würde, hätten wir diesen Schutz in all diesen schweren Zeiten nicht.
 
Auch wenn wir einen falschen Weg einschlagen, der nicht unserem Lebensweg entspricht, werden uns oft Himmelsboten gesandt, die sich uns kraftvoll in den Weg stellen und versuchen, ein Weitergehen zu verhindern. Wir spüren dies vielleicht nur durch einen Widerstand in uns selbst. Engel können all die markanten Eckpunkte unseres Lebensweges nicht verändern, aber sie können uns helfen, sie anzunehmen und zu tragen.
 
Früher dachte ich, dass ich in meinem Inneren nur von Gott alleine geführt werde. Heute sehe ich das viel umfassender und bin fest davon überzeugt, dass es unendlich viel mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als ich jemals dachte. Ich glaube, dass es ganz klare Strukturen gibt und alles, was ist, eine feste Aufgabe hat. So ist meine Seele – als Zelle Gottes – dafür zuständig, mich unverändert und ewig, zu tragen und zu lieben. Die Seele ist mein persönlicher Ursprung, durch den alles fließt, was mich ausmacht. Mein Geist, der für eine bestimmte Zeitspanne in meinem irdischen Körper wohnt, wird versorgt von Kräften und Mächten, die auf geistiger Ebene wirken – wie die Engel. Und mein Körper wird solange von Programmen versorgt, die ihm von der Seele zuströmen, bis sein Geistkörper zurückberufen wird. Alles läuft genau nach Plan. Und wie ein Kind, das hier eine Schule besucht, lernt und mit dem Wissen wächst, so sind auch wir auf geistiger Ebene Schulkinder, die durch „innere“ Botschaften lernen und wachsen.
 
Engel wurden schon immer erwähnt. Nicht nur das Christentum berichtet über sie, sondern auch im Judentum werden sie sehr oft in der Thora erwähnt. Selbst der uns doch so befremdlich wirkende Islam erzählt von Engeln als unsterblichen Geistwesen.
 
Engel sind also wohl tatsächlich anders, als sie oft dargestellt werden. Sie kommen von Gott, aber nicht, wie wir sie gerne hätten. Sondern sie kommen, um uns zu weisen, zu mahnen oder uns zu erschüttern, indem sie in unser Bewußtsein eindringen. Sie verändern uns und sind deshalb sehr oft sehr anstrengend. In allen Schriften, in denen sie erwähnt werden, können wir lesen, dass sie dort, wo sie in Erscheinung traten, zunächst stets Angst, Schrecken und Entsetzen auslösten.
 
Möge also jeder sich selbst ein Bild machen und tun, was er verantworten kann. Vielleicht wäre es klug, Engel nicht herauszufordern.
 
(© Gina N.)

Im Fluss sein

Das höchste Gut ist wie das Wasser,
das alle Dinge nährt, ohne sich zu bemühen.
Es fließt an niedrige Orte, die Menschen verabscheuen.
Somit gleicht es dem Tao.

Lebe in Übereinstimmung mit der Natur der Dinge.
Beim Wohnen: bleibe erdnah
Beim Meditieren:geh tief in dein Herz.
Im Umgang mit anderen: Sei sanft und gütig.
Halte dein Wort.
Herrsche gerecht.
Sei zeitgemäß und wähle den richtigen Zeitpunkt.

Wer in Übereinstimmung mit der Natur lebt,
läuft dem Wesen der Dinge nicht zuwider.
Er bewegt sich in Harmonie mit dem Augenblick
und kennt stets die Wahrheit dessen, was zu tun ist.

(Tao - te - King)


Das Wasser wird sehr häufig im tao te king beschrieben. Laotse erkannte im Wasser vieles. Auch mir ging es einst so. Ich erinnere mich, wie ich vor vielen Jahren mit meiner Hündin unterwegs war. Wir wanderten einen Bach entlang und legten an einer wunderschönen Stelle eine Rast ein. Ich sass an jenem Bach und sah ihm einfach lange Zeit dabei zu, wie er gluckernd und gurgelnd an mir vorüber floß.

In meiner Betrachtung durfte ich erkennen, wie sich alles Wasser an einem bestimmten Punkt sammelt und wieder vereint. Ganz klein entspringt es irgendwo ... als Quelle ... als Rinnsal ... als Pfütze ... Wie auch immer, strebt es dem nächstgrößeren zu. Ob als Bach in einen Fluss, ob als Pfütze durch Verdunsten oder durch Versickern ins Grundwasser. Stets sucht es sich seinen Weg in die Vereinigung des Gesamten.

Und so sah ich mein Bächlein fließen und folgte in Gedanken seinem Weg bis dorthin, wo es sich mit dem nächsten Fluss vereinigte. Wieder folgte ich gedanklich diesem Fluss bis dorthin, wo sich dieser in ein Meer ergoß. Von dort aus, sah ich das Wasser verdunsten und aufsteigen und sah es als Regen sich wieder auf die Erde ergießen. Ein ewiger Kreislauf.

Und während das Wasser fließt, sich sammelt, versickert oder aufsteigt, erfüllt es still und stumm seine Aufgabe. Es nährt alles Leben auf dieser Erde Und - wie Laotse - beschreibt ... muss es sich in keinster Weise darum bemühen, dieser Aufgabe nachzukommen. Es tut es einfach.
Dabei kommt es stets vom Höchsten (von oben) und fließt in das Niederste. Nichts lässt es aus ... Wasser kommt überall hin. Egal, ob es dort dunkel ist, egal wie tief es dort ist und egal wie eng der Ort auch sein mag ... Wasser kann sich einen Weg dorthin bahnen. Dabei ist es wie das TAO.

Was rät uns nun Laotse, wenn er schreibt, wir sollen erdnah wohnen, wir sollten beim Meditieren tief in unser Herz gehen, wir sollen sanft und gütig sein usw. ?
Nun ... er rät uns, wie das Wasser - und somit wie das TAO - zu sein. So wie das Wasser die Erde tränkt, so wie es stets die Tiefe sucht und so wie es sich mit anderem Wasser zu vereinigen sucht ... so sollen auch wir sein. Wenn wir auf dem Boden bleiben und das Niedere mit in unser Leben einbeziehen, wenn wir sanft und gerecht handeln und alles Harte, das uns begegnet leicht und spielend umfließen, so sind wir im Fluss. Sind wir wie das Wasser, kann uns kein Widerstand etwas anhaben. Werden wir uns dem bewusst.

Was heißt es nun aber, im Fluss zu sein ?
Es bedeutet nicht mehr, als stets anzunehmen, was der Schöpfer in uns angelegt hat. So wie das Wasser seine Aufgabe leicht und ohne Anstrengung wahrnimmt, so können auch wir das tun, indem wir unsere Berufung erkennen und ihr folgen. Berufung widerum heißt nichts anderes, als den steten "Ruf" des Höchsten ins uns zu hören und ihm zu folgen. Dann sind wir im TAO und können leicht und frei fließen. Fühlt sich also etwas, was wir tun, schwer an, so können wir ziemlich sicher daraus schließen, dass wir nicht diesem Ruf gefolgt sind.

Sobald wir in diesem Fluss sind, können wir eigentlich nichts mehr falsch machen. Das ist das, was Laotse beschreibt mit den letzten zwei Zeilen: "Er bewegt sich in Harmonie mit dem Augenblick und kennt stets die Wahrheit dessen, was zu tun ist." Wie immer geht es nur darum, sich über sein Innerstes bewusst zu werden und dann in Übereinstimmung mit diesem Inneren zu handeln.

Tun wir das nicht und erlauben dem lebendigen Fluss nicht, uns mitzunehmen, erleben wir Stillstand und werden zu einem stehenden Gewässer. Ein See mag zwar schön anzuschauen sein, er mag auch von Pflanzen und Wesen belebt sein, aber er bleibt wo er ist. Sein Wasser verdunstet und er ist darauf angewiesen, dass ihm neues Wasser von außen zugeführt wird, damit er nicht austrocknet. Wenn wir also nicht stagnieren wollen, tun wir gut daran, nicht darauf zu warten, dass andere uns nähren und vor dem Austrocknen bewahren, sondern trachten danach, stets im Fluss zu bleiben.

Eine letzte Betrachtung möchte ich noch anschließen.
Wir - als Menschen - bestehen zu 75 % aus Wasser. Inzwischen ist bekannt, dass Wasser auf unsere Gedanken reagiert, ebenso wie es ja auch Pflanzen tun. Wenn wir uns nun einmal vorstellen, was geschieht, wenn wir schlechte Gedanken hegen, dann stellen wir schnell fest, dass wir diese ebenso weiter transportieren und in das große Ganze einfließen lassen, wie es der Fluss mit seinem Wasser tut - unabsichtilich, unbewusst, aber mit großer Auswirkung.

 

(© Gina N.)

Bewusstwerdung

In den vergangenen Jahren hörte man immer wieder das Wort „Apokalyse“. Und immer wurde dieses Wort verwendet, um fürchterliche Katastrophen zu beschreiben. Es war die Rede von der Offenbarung und von einem alles zerstörenden Weltuntergang.

Was am Ende tatsächlich passieren wird … das weiß niemand … und auch niemand ist in der Lage das aufzuhalten, was passieren muss.

Wir Menschen können uns nur entscheiden, ob wir einer höheren Macht glauben und uns dieser unterordnen wollen oder uns für die Klügsten halten und glauben, alles alleine meistern zu können. Jeder wird das tun, was er für richtig hält und so soll es sein.

 

Ich habe oben das Wort „wollen“ unterstrichen.

Warum?

Weil es immens wichtig ist, diese Unterordnung unter etwas Höheres selbst zu wollen. Tun wir es aus Angst oder schlechtem Gewissen wird es keine Wirkung haben. Eine höhere Macht anzuerkennen … wirklich tief im Herzen zu wissen, dass es sie gibt und dass sie nur das Beste für uns möchte … ist etwas anderes, als vor einer Macht zu kuschen und Angst vor ihr zu haben. Das ist ein riesiger Unterschied.

Ordne ich mich etwas Größerem unter, bedeutet das, dass ich demütig werde.

Demut ist eine innere Haltung … sie ist die Bereitschaft etwas Höherem zu dienen … Gott oder auch der Menschheit. Demut hat nichts mit Unterwürfigkeit im negativen Sinn zu tun. Sie sagt nicht aus, dass man kriecht oder keine eigene Persönlichkeit hat. Nein, ganz im Gegenteil. Demut zeugt von der Größe eines Menschen, der erkannt hat, dass es das Beste ist, sich unterzuordnen, weil eine Macht, höher als er selbst, viel besser weiß, was gut und richtig für ihn ist.

 

Es ist traurig, dass noch nicht einmal jetzt, wo die Menschheit nahezu alles auf diesem wunderschönen Planeten zerstört hat, diese aufwacht und erkennt, was sie angerichtet hat. Statt demütig den Schaden Gott zu übergeben und ihn um Verzeihung und Hilfe zu bitten, blasen sich die Menschen noch mehr auf und verhöhnen die Schöpfung. Was für ein großer Fehler.

 

Ich führe dieser Tage so einige Gespräche und versuche noch immer, den ein oder anderen davon zu überzeugen, dass es Gott gibt. Sobald man jedoch das Wort Gott oder Jesus in den Mund nimmt, ist aus mit lustig. Jesus hat es nach der Meinung vieler Menschen gar nicht gegeben. Er ist nicht mehr als eine Märchenfigur und Gott ist auch stark anzuzweifeln. Nun … ich habe meinen Glauben und lasse anderen ihren Glauben. Jesus – das glaube ich – war ein Mensch, der von Gott auserwählt wurde, um von Gottes Geist besetzt zu werden. Warum man über eine solche Idee lacht, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man sagt, dass irgendwelche Menschen von bösen Geistern besetzt sind, das glaubt sofort jeder. Ja, sogar Filme werden darüber Exorzismus gedreht und angeschaut … aber wenn Gottes Geist einen menschlichen Körper besetzt … darüber wird gelacht.

Warum nur spricht man dann in katholischen Kirchen sogar von der „Gottesmutter“ oder der „Mutter Gottes“, wenn man Maria meint? Was bedeutet denn das Wort Gottesmutter? Nun … könnte man mal darüber nachdenken, nicht wahr?

 

Was immer ihr auch glaubt … jetzt wird die große Phase der Bewusstwerdung eingeläutet. Und davor gibt es kein Entrinnen.

All die Jahre habe ich nur dafür gekämpft … um Bewusstsein der Menschen.

 

Wie eingangs schon geschrieben … keiner weiß, was geschehen wird.

Aber ich habe mir immer und immer wieder diese eine Frage gestellt, wie es wohl möglich ist, dass sich kein Mensch dem letzten Gericht entziehen kann. Und dass ein solches kommen wird, steht nicht nur in der Bibel. Es ist in vielen Schriften verschiedener Völker verankert.

Die Antwort, die ich in mir vofand, war diese:

Das letzte Gericht wird jeden einzelnen Menschen dazu zwingen … bewusst zu sehen. Ich habe mir dabei vorgestellt, dass das komplette Bewusstsein eines Menschen wie ein Vorhang ist. Bei einigen, die bereits den Weg ins Bewusstsein gewählt haben, ist er nur noch zum Teil vorhanden, bei anderen, ein wenig mehr, aber bei denen, die immer daran glaubten, ewig in diesem Konsum und in der Ausbeutung von Mutter Erde so weiterleben zu können, ist er noch ganz unten. Und irgendwann – keiner weiß wann – kommt der Tag X, an welchem dieser Vorhang des Verdrängens, Vertuschens, der Lüge … von jetzt auf nachher hochgezogen wird … und das wird das letzte Gericht sein. Denn jetzt muss sich jeder genau dem stellen, was er zu sehen bekommt und nie sehen wollte.

In der Bibel steht wortwörtlich: << … dann wird sein großes Heulen und Zähneklappern … >>

Ja, das glaube ich auch … am Ende siegt das Licht und das gilt es auszuhalten.

 

Gott – der große Geist – ist Bewusstsein … und an ihm kommt keiner vorbei.

 

Ach so … und da wäre noch etwas.

Was bedeutet denn das Wort „Apokalypse“ eigentlich? Offenbarung … ja.

Aber ursprünglich aus dem griechischen kommend heißt Apokalypse schlichtweg „Enthüllung“.

Und so denke ich, dass alles Verborgene … alles … wirklich alles … enthüllt … bewusst gemacht wird.

 

Somit ist die Apokalypse irgendwie schon zerstörerisch, aber eben insofern, dass sie alles Dunkel ins Licht bringt und alles, was je im Dunkeln war, erhellt.

Das Alte ist vergangen … siehe, ich mache alles neu.

 

© Gina N., 24.03.2023

 

Der Kampf zwischen Himmel und Erde

Was ich heute schreiben werde, werden viele ablehnen. Das ist aber egal, denn jeder muss sich sein eigenes Bild machen. Jeder kann selbst graben und forschen ... wenn ihn etwas interessiert. Was ich zu sagen habe, handelt immer nur von meinem eigenen Erleben und meinen eigenen Wahrnehmungen. Sie können richtig sein ... sie müssen es aber nicht.

 

Die Frage, um was es mir heute geht, ist die, warum wir auf der Erde sind und was es mit dem Planeten Erde überhaupt auf sich hat. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, zu tief in das Urgeschehen einzutauchen. Deshalb nur so viel ... Ich persönlich glaube, dass die Erde tatsächlich dafür geschaffen wurde, das Böse auf sie zu verbannen. Ich pesönlich glaube an einen Kampf zwischen Himmel und Erde und dass wir uns aktuell dem Endkampf zwischen Gut und Böse nähern.

 

Oft wird mir vorgeworfen, was ich schreibe, sei zu christlich, das mag so erscheinen. Jedoch ist es weniger christlich, als viel mehr göttlich.

Ja, ich glaube an Gott und alle Suchen, die ich in meinem Leben vorgenommen haben, haben mich am Ende immer zu einem allgegenwärtigen Schöpfer gebracht. Ich bekam so oft die Frage gestellt, wo denn mein Gott sei ... in den Kriegen ... in den Schlachthäusern ... bei Mißbrauch usw. Ich habe immer geantwortet, dass nicht Gott diese Greueltaten will, sondern die Menschen. Ja, er könnte eingreifen. Er tut es aber erst dann, wenn jeder Mensch die Möglichkeit erhalten hat, bewusst zu werden. Dies ist nun an der Zeit.

 

Unter Epheser 6, 12 lesen wir:

<< ... denn ihr habt nicht zu kämpfen gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Mächte, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die Geisterwesen der Bosheit in der Himmelswelt ... >>

 

Ich bin der Überzeugung, dass sich auf der Erde sehr viel mehr Mächte aufhalten, als wir uns bewusst sind. So oft schon hörte ich die Leute fragen, wo all die vielen Menschen heutzutage herkommen ... wo wir doch nie zuvor so eine hohe Bevölkerungsanzahl hatten. Ja ... eine gute Frage. Die Erde wird - so meine Wahrnehmung - nicht nur von Menschen bevölkert, sondern von sehr vielen dunklen Mächten, die hierher verbannt wurden ... ebenso aber auch von vielen guten Mächten, die hierher gekommen sind, zu helfen, die Menschheit ein für allemal zu befreien und in diesem Kampf Gott zu dienen.

 

Jeder Mensch, der auf der Erde lebt, muss früher oder später seine Heldenreise bestehen. Die Heldenreise besteht nach C.G. Jung darin, sich auf die Reise zu sich selbst zu machen, was widerum beinhaltet, dass wir durch die tiefste Nacht uneres Selbst hindurch wandern müssen. Erst wenn wir uns unserer eigenen Dunkelheit gestellt haben, können wir "bewusst" werden ... erst uns selbst (Selbst-bewusst-sein) ... dann aber vieler anderer Dinge auch ... die über diese Welt hinausgehen. Man könnte z.B. sagen, der alte (dunkle) Geist, wird ersetzt durch einen hellen, heiligen Geist. Schamanen werden bei Ihren Initiationsriten zerstückelt und wieder zusammengesetzt. Es geht dabei immer darum, aus "alt" "neu" zu machen ... was immer mit Bewusstsein zu tun hat. Nur darum geht es letztendlich ...bei allem!

 

So, wie es diese Heldenreise für jeden Einzelnen gibt, gibt es sie auch für das Kollektiv. Und ich glaube, dass wir uns gerade an dieser Stelle befinden. Wir - als Kollektiv - müssen nun durch die dunkle Nacht dieser Welt, um danach eine neue Welt aufzubauen.

Deshalb ist jetzt jeder Einzelne gefragt. Jeder wird jetzt diese Entscheidung treffen müssen - ob er will oder nicht. Keiner wird gezwungen, bewusst zu werden. Es bleibt eine persönliche Entscheidung.

 

Es könnte möglich sein, dass Gott Satan eine Falle gestellt hat. Da er dem Bösen die Macht auf der Erde gegeben hat und gleichzeitig die Erde ein sog. Bewusstseinsplanet ist, kann das Böse ein für allemal aufgelöst werden. Ich habe bereits in meinem letzten Buch geschrieben, dass ich glaube, dass der Mensch eine ganz wichtige Funktion hat, in dem er nämlich Mittler zwischen Himmel und Erde ist. Allerdings habe ich das da nur gefühlt und gewusst, dass es so ist, aber das "wie" noch nicht wirklich begriffen. Nun ... da der Mensch als einziges Wesen eine klare Entscheidung treffen kann, muss er sich in der nun kommenden Zeit zwischen dem Herrn dieser Welt und Gott entscheiden. Dem Herrn dieser Welt gehört alles, was zum "weltlichen" Leben gehört ... Konsum, Genuss, Macht, Reichtum ... ihr wißt es selbst.

Das Böse ist hier auf der Erde gefangen und wird bis zum Schluß alles daran setzen, die Menschen auf seine Seite zu bekommen, indem es immer mehr Versuchungen hervorbringt ... immer mehr tolle Welten verspricht ... Party, Fun, Drogen, Filme, Sex, Konsum, Schönheit, ewige Jugend ... usw.

Gott wartet ... er wartet darauf, dass immer mehr Menschen erkennen, wie vergänglich all das ist, wie abhängig all das macht, wie unzufrieden all das den Menschen zurück läßt, wie unbefriedigt die Menschen trotzdem sind, wie sie dennoch jammern und klagen ... Er wartet auf die Entscheidung ... noch.

 

Da eine bestimmte Masse erreicht werden muss, um das Licht stärker werden zu lassen als die Dunkelheit, sind nun auch viele Lichtwesen auf der Erde ... sowohl in Form von Menschen als auch in Form von Tieren. Diese tragen Tag für Tag dazu bei, dass das Licht stärker wird und so all die Lügen des Bösen erkannt werden können. Jesus sagte: Ich bin das Licht der Welt ... ich bin die Wahrheit und das Leben ... und das Licht deckt alles auf. Nichts wird im Dunkeln bleiben ... Und so wird der Mensch erkennen "müssen". Am Ende wird jeder sehen, was das Licht zu Tage bringt ... auch seine eigene Dunkelheit. Umso besser, wenn er bereits durch diese gegangen ist.

 

Am Ende wird die Erde voller Bewusstsein und damit komplett voller Licht sein und das Böse hat somit keine Chance mehr. Es ist besiegt, denn im Licht kann es nicht mehr existieren.

 

Ich weiß, das alles hört sich abenteuerlich an ... es ist aber das, was ich persönlich genau so wahrnehme, wie es hier geschrieben steht.

 

© Gina, 19.03.2023

Toxizität - Neid

Die größte Gefahr, die zur Zerstörung der Menschheit und des Planeten führt, ist Neid. Deshalb ist es wichtig, dieses Gefühl einmal unter die Lupe zu nehmen.

Ich  persönlich sehe Neid als Pseudogefühl. Das echte Gefühl, das dahinter verborgen liegt, ist eine Riesenportion an Wut. Nämlich Wut, dass andere etwas haben, das man selbst nicht hat.

Dabei bezieht sich das keineswegs nur auf materielle Dinge, sondern betrifft genauso geistiges Gut. So kann ein Mensch den Reichtum eines anderen besitzen wollen oder aber auch den edlen Charakter einer anderen Person.

 

Es ist also zunächst einmal sehr wichtig, zu hinterfragen, warum ein Mensch neidisch ist.

Nur weil Person A ein neueres Auto fährt, als Person B, ist ja nicht wirklich ein Grund dafür gegeben um auf diesen wütend zu sein.

Nur weil mein Bruder die höhere Schule besucht hat, während ich meinen Abschluß auf der Mittelschule gemacht habe, heißt das doch nicht, dass ich ihn deswegen nicht mögen kann.

Oft ist es aber genau so. Warum?

 

Der Grund liegt schlicht und einfach darin, dass der "neidische" Mensch sich wertloser fühlt. Damit haben wir auch schon die Wurzel entdeckt. Es geht dabei immer um den gleichen Hintergrund ... fehlender Selbstwert.

Wer neidisch ist, erlebt sich selbst in einem ständigen Mangelzustand. Und während er versucht, diesen Mangel über "äußere" Gewinne auszugleichen, nimmt der eigentliche Mangelzustand in Wirklichkeit nicht ab. Er wird nur überdeckt. Das hilft vielleich eine kurze Zeit, in der sich der Betroffene vormachen kann, auch etwas erhalten zu haben, bricht spätestens dann aber wieder zusammen, wenn er merkt, dass ihm immer noch etwas zu seinem Glück zu fehlen scheint. Genau so kommt dieses unstillbare Verlangen zustande, dass immer mehr und mehr braucht und nie wirklich ein Ende findet.

 

Da reicht es nicht, wenn ich mir etwas neues zum Anziehen bestelle und mich damit reicher fühle, da reicht es auch nicht, wenn ich mir ein größeres Auto zulege, da reicht es nicht, wenn ich noch einen weiteren Kurs belege und auch nicht, wenn ich mich noch mehr aufopfere, um als guter Mensch erkannt zu werden. Denn all das dient einzig und alleine dazu, dieses hässliche Gefühl von Neid nicht mehr spüren zu müssen.

 

Spätestens bei der Feststellung, dass ein Mensch noch immer neidisch ist, wird er wütend werden. Wütend auf sich, weil er es irgendwie nie schafft, besser oder mehr zu werden. Aber auch wütend auf alle jene, die etwas haben, was er auch gerne hätte, es scheinbar aber nicht erreichen kann.

 

An genau diesem Punkt entstehen nun zwei gehbare Wege.

 

Weg Nr. 1

Der neidische und von Wut erfüllte Mensch wird immer hässlicher. Er hasst die anderen, die er als Menschen sieht, die im Leben bevorzugt werden und er hasst sich selbst, weil er sich in einem ständigen Gefühl der Minderheit wahrnimmt. Das spiegelt er nun und sendet diese Energie nach außen ... und alles wird noch schlimmer. Seine Umwelt wird mehr und mehr auf seine empfundene Minderwertigkeit aufmerksam und erlebt ihn als bemitleidenswertes Opfer. Dies widerum bestätigt ihn in seiner Selbstwahrnehmung und er glaubt noch mehr daran, nichts tun zu können und immer arm und bedeutungslos bleiben zu müssen.

Da er jedoch auf einem Vulkan der Wut sitzt, muss man immer damit rechnen, dass dieser eines Tages ausbricht und dann sehr zerstörerisch wirken kann.

 

Weg Nr. 2

Der von Neid erfüllte Mensch denkt nach und fragt sich, warum er so reagiert und auf andere wütend ist, die ja eigentlich gar nichts dafür können, dass sie mehr haben oder erfolgreicher sind. Er stellt sich diesem hässlichen Gefühl und hält es aus, um sich mit dem Geschehen dahinter auseinanderzusetzen. Er stellt dann wahrscheinlich fest, dass er ein tiefsitzendes Minderwertigkeitsgefühl entwickelt hat und ist auch hier bereit, dieses schmerzhafte Gefühl zu betrachten. Nachdem er erkannt hat, woher es rührt (in den meisten Fällen aus der Kindheit) kann er auch erkennen, dass er dieses Gefühl heute nicht mehr haben muss, da er erwachsen ist und eigenverantworlich handeln kann. Er nimmt sein Schicksal in die Hände und nimmt sich genau die Menschen, auf die er zuvor neidisch war, als Vorbilder und lernt von ihnen, wie und was er anders machen kann. Er wächst und wird somit im Laufe der Zeit selbst zu einem Vorbild. Vielleicht sogar noch zu einem besseren, da er nun seine eigenen, persönlichen Erfahrungen weitergeben kann. So ist er fähig, anderen zu helfen und zu Heilung und Frieden beizutragen ... und ... das Gefühl von Neid verschwindet ganz von selbst.

 

Leider ist es so, dass auf der Erde Weg Nr. 1 überwiegend gegangen wird. Weg Nr. 2 geht noch immer nur eine Minderheit. Es wäre aber extrem wichtig, dass sich dieses Verhältnis umkehrt, denn alles, was wir heute auf der Erde erleben ... die ganze Ausbeutung, all die Angriffe, den Krieg, die Zerstörung ... die Hässlichkeit zwischen Menschen und ganzen Völkern ... die Gefühllosigkeit gegenüber Mensch und Tier ... die Mißachtung der Schöpfung allgemein, usw. entspringt alles aus Weg Nr. 1.

 

Es wäre nun an der Zeit, aufzuwachen und das Leben in die eigenen Hände zu nehmen und dafür zu sorgen, dass wir nicht weiter in unerem toxischen Inneren bleiben, sondern uns annehmen, heilen und gesunden lassen. Denn so lösen wir auch die Toxizität im Außen auf und Mutter Erde könnte ebenfalls wieder heilen.

 

Die Verantwortung liegt im Menschen selbst - in jedem !

 

12.03.2023

Gina

Ewigkeit

In der heutigen Zeit denken vielleicht doch mehr Menschen, als sonst, darüber nach, ob es ewiges Leben gibt. Nun ... ich persönlich glaube auf jeden Fall an ewiges Leben ... nur eben nicht auf der Erde. Ewiges Leben hat nichts mit hier ... mit unserem irdischen Körper zu tun. Was ewig leben wird ist die Seele, die uns erst zu einem irdischen Menschen macht. Wo diese sich dann aufhalten wird, bleibt uns vorerst noch verschlossen und ob auch sie eines Tages ausgelöscht wird kann ich nicht beantworten. Was ich aber sagen kann, ist ... hier auf der Erde ist alles vergänglich. Alles, was aus Materie geschaffen ist, trägt den Verfall bereits bei der Entstehung in sich.

 

Es spielt keine Rolle, ob es sich um Menschen handelt, Tiere, Pflanzen, Steine ... ob Wind, Wasser, Sonne oder Mineralien. Alles ist einem Zyklus unterworfen, der ein Anfang und ein Ende hat. Genauso wie alles zwei Pole hat ... angefangen von der Erde selbst.

 

Somit stelle ich hier einen Kernsatz auf: "Alles, was ein Anfang hat, hat auch ein Ende."

 

Einst entstand das Leben hier auf Mutter Erde. In der Schöpfungsgeschichte heißt es wie folgt: << Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht ... >> Hier haben wir die erste Polarität - Tag und Nacht. Und sobald der Tag seinen Anfang nimmt, liegt in ihm bereits das Ende des Tages ... indem die Nacht beginnt. Geht die Nacht zu Ende ... so übernimmt der Tag wieder die Führung. Ein Kreislauf ... auch ewig ... aber nur auf der Erde.

 

Dann geht es weiter ... der Himmel wird von der Erde geschieden ... wieder eine Polarität, die wir heute hier haben ... Himmel und Erde ... dann Wasser und Land. Dann entstand Leben ... Pflanzen und Bäume ... dann Tiere, am Schluß dann auch Menschen. Und alles, alles trägt diese Polarität in sich. Jedes Leben unterliegt einer Abfolge von Schlafen und Wachen ... von Aktivität und Passivität und von geboren werden und sterben.

 

Das ganze Leben hier besteht aus diesen Zyklen. Winter und Sommer wechseln sich ab, Vollmond und Neumond, Tag und Nacht ... und jeder Teil widerum, der darin liegt, folgt dem gleichen Gesetz. Jeder Tag hat seinen Anfang und sein Ende, jede Stunde, jede Minute und jede Sekunde beginnt und vergeht. Das ist das Leben. Nichts kann sich hier auf Erden ewig erhalten. Noch nicht einmal ein Ton ... er beginnt ... schwillt an ... und endet.

 

Ja selbst der Atem, der uns von Gott geschenkt wird beginnt ... dann erreicht er seinen Höhepunkt und kehrt um, so dass wir ihn wieder loslassen müssen. Keiner kann ewig ein- oder ausatmen. Alles unterliegt dem  Gesetz der Umkehr.

 

Überprüft das ... betrachtet euch und eure Umgebung und schaut, wie alles beginnt, einen Höhepunkt (Wendepunkt) erreicht und dann wieder endet.

 

Unsere derzeitige Weltensituation ist ebenfalls Teil dieses Lebenszyklus. Und so, wie wir Aufschwung erlebt haben (zumindest die, die in meinem Alter sind), werden wir nun den Zerfall erleben, denn so lautet das Gesetz. Diejenigen (unsere Eltern) haben den Zerfall zuerst erlebt und durften hinterher den Neuanfang erleben. Wie weit dieser Zerfall dieses Mal gehen wird, ist nicht zu sagen. Aber dass er kommen muss, ist einfach ein Naturgesetz.

 

Vielleicht mag nun der ein oder andere denken: "Na ja, dann brauchen wir ja nichts mehr zu tun. Für was sollen wir uns noch anstrengen?" Davor - lieber Leser - sei gewarnt. Alles was ich hier geschrieben habe, bezieht sich auf die Naturgesetze auf der Erde. Hier ist nichts ewig, außer die Zyklen selbst. Rechne aber bitte damit, dass das Leben weitergeht ... anderswo ... in anderen Bereichen. Deshalb denke niemals so. Sei gewiss, Du nimmst mit, was Du Dir hier erschaffst.

 

Lasse Dich ein und akzeptiere die Wellen der Erde. Sorge dafür, dass Du in Dir fest und stabil bist. Dann kannst Du sie reiten und sie werden Dir nichts anhaben. Denn letztendlich bestehst auch Du in Deinem irdischen Kleid aus nichts als Polarität. Nichts bleibt ... alles durchläuft einen Kreislauf ... bis dieser durch den Tod aufgehoben.

 

 

07.03.2023

Gina

 

Gibt es einen Sinn des Lebens?

Was ist der Sinn des Lebens?
Wißt ihr das?
 
Ich weiß es nicht ... oder ich habe es vorübergehend vergessen.
Während ich nun hier seit über einer Woche zurückgezogen und irgendwie allein vor mich hin genese ... stellt sich ein Gefühl ein, das mir mehr zu schaffen macht, als all die körperlichen Beschwerden.
 
Es ist die Frage, nach dem Sinn ... dem Sinn des Daseins ... dem Sinn des Schaffens ... dem Sinn des Leides ... ja selbst dem Sinn der Freude, denn die bleibt ja auch nicht dauerhaft und zieht schnell weiter.
 
Wo ich früher stets eine Antwort auf all diese Fragen fand, bleibt die Antwort dieses Mal aus.
Früher noch bezog ich den Sinn meines persönlichen Lebens daraus, dass ich für den ein oder anderen ... ob Mensch ... ob Tier ... wichtig war. Ich fühlte mich gebraucht ... und es machte mich froh, wenn ich irgendwo helfen konnte.
Doch das scheint immer mehr Vergangenheit.
 
Niemand braucht mich mehr ... bei ehrlicher Betrachtung ...
Am meisten noch meine Tiere ... und die auch immer weniger ... weil die sich nun auch mehr und mehr in ihr Innerstes zurückziehen, um mich eines Tages dann auch noch alleine zurückzulassen.
Klar, ich kann mir einfach wieder neue holen ... aber wäre das nicht einfach nur purer Egoismus ... damit ich eine Aufgabe habe?
 
So gibt es niemand mehr, der mich braucht ... ausser vielleicht noch meine Arbeitskraft ... aber ist das dann der Sinn von Leben? ... zu funktionieren, um Leistung zu bringen?
Es gibt Menschen, die sagen, es ist der Sinn des Lebens, einfach glücklich zu sein. Ach hör mir auf ... was hab ich nicht alles gesehen, gehört und erfahren ... hör mir auf mit all diesen Gurus und Coaches der Neuzeit ... den Klugscheissern dieser Welt und als was sich die Menschen so alles bezeichnen. Testet man sie aus ... bleibt am Ende genau wieder die gleiche Frage zurück ... nämlich: Was war denn nun der Sinn des Ganzen?
Gibt es ihn also vielleicht gar nicht ... den Sinn des Lebens?
Oder haben wir ihn nur aus den Augen verloren?
 
Das Wort "Sinn" ist ja in dem Wort "Sinne" enthalten ... und wenn man widerum darüber nachdenkt, was "die Sinne" sind, so landet man in einer Welt ausserhalb des Verstandes ... nämlich das bloße Wahrnehmen diverser Erfahrungen, die nichts mit dem logischen Denken zu tun haben, sondern eben mit persönlichen Empfindungen ... Gefühlen.
Ist am Ende vielleicht der Sinn des Lebens nichts weiter, als wieder voll angeschlossen an all diese Sinne zu sein?
Und im Gegenzug dazu ... ist es vielleicht so, dass man den Sinn des Lebens anfängt zu hinterfragen und zu suchen, sobald man sich von eben diesen Sinnen entfernt?
Es wäre durchaus möglich ...
 
Was fehlt einer Welt, wie der heutigen mehr als alles andere?
Vielleicht die Sinne ?
Man könnte darüber nachdenken.
 
(© Gina N., 04.01.2023)

Die 10 Gebote

Die 10 Gebote ... oje, jetzt kommt sie auch noch mit denen daher. Wer will heute noch was davon hören? Wer will heute überhaupt noch was von Gott hören? Gott ... wo soll der sein? Warum läßt er all das zu?

 

Ja ... eine gute Frage ... warum läßt Gott all dieses Leid zu? Vielleicht - lieber Leser - weißt Du das nicht, aber die Welt wurde Lucifer gegeben, damit er hier regieren kann ... Und wir ? Was wir hier suchen, fragst Du? Nun ... Du und ich ... wir sollen uns entscheiden, ob wir der Welt dienen oder Gott. Das ist alles.

 

Wenn Du das nicht hören oder lesen willst, dann ist das völlig ok. Du musst das nicht. Ich verstehe es sogar, wenn Du sagst, Du willst nichts von Gott wissen, weil in Gottes Namen so viel Grausamkeiten verübt worden sind. Aber ich möchte Dich dennoch darauf hinweisen, dass das nicht die Wahrheit ist. Die Grausamkeiten sind nicht von Gott verübt worden, sondern von Menschen. Und diese Menschen folgten Befehlen oder Anweisungen, anstatt selbst in sich hinein zu hören, um Gott zu finden. Ja ... lieber Leser ... Du hast absolut recht. Ich bin da ganz bei Dir ... so viele Menschen wurden getötet ... bestialisch getötet ... auf Befehle der Kirchen und Religionen. Deshalb glaube ich auch nicht an sie ... weder an Kirchen noch an Religionen. Aber ich glaube an Gott und das von ganzem Herzen. Und deshalb kann und will ich auch nicht aufhören, von ihm zu erzählen und für ihn zu werben. Weil so viele Menschen ihn einfach völlig falsch sehen und falsch verstehen ... weil sie einer Gehirnwäsche unterzogen wurden von Oberhäuptern der Kirchen, die schon Jesus als Natterngewächs bezeichnet hat. Lies mal ... in der Bibel steht das drin. Er wandte sich auch schon gegen die "Schriftgelehrten", die so heilig taten ... doch nur "schein-heilig" waren. Jesus hatte das aufgedeckt ... die Werke dieser Heuchler.

 

Die 10 Gebote werden auch von den Religionen gelehrt. Allerdings wurden sie oft mißbraucht, um Angst zu schüren und die Menschen durch Schuldzuweisungen klein zu halten. Um sie aber in ein richtiges Licht zu rücken, möchte ich sie heute ausgraben, den Staub von ihnen wischen und sie hier aufschreiben, weil ich sie für so wichtig halte. Sie bleiben - zumindest für mich - eine Richtschnur, wie ich leben sollte, damit es mir gut geht. Und genau dafür wurden sie uns gegeben ... damit es uns gut geht. Halten wir uns an sie und nehmen sie wirklich von Herzen ernst, dann helfen sie uns automatisch dazu, in keine dunkle Falle zu laufen. Und diese Fallen lauern überall ... heute wie damals ... aber heute um ein Vielfaches mehr.

 

Wenn Du möchtest, schau sie Dir mit mir zusammen an und lerne sie neu zu lesen. Wenn Du Gott glaubst und wenn Du Deinen inneren Frieden finden möchtest, so hast Du hier eine Richtlinie, die Dir dazu helfen kann.

 

1. Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

 

Das 1. Gebot steht an 1. Stelle. Das ist bewusst so gewollt und auch absolut sinnvoll, denn es ist genau das Gebot, das am wenigsten eingehalten wird. Wir brauchen uns nur einmal umschauen und sehen in Blitzesschnelle wie viele Götter der Mensch sich gemacht hat. Genau an diesen läßt sich schnell erkennen, welchem Gott er nachläuft. Es gibt nur einen, dem wir vertrauen können. Wer einem anderen anhängt ... und dabei spielt es keine Rolle, welchem, der kann unmöglich dem wahren Gott vertrauen und ihn ehren.

Als Beispiele seien nur genannt ... der ganze Medienwahn ... tägliche Berieselung durch TV, PC, Smartphones oder sonstige Medien, von denen man nicht weiß, was darin wirklich alles verborgen ist ... Partner machen sich gegenseitig zu Göttern ... Eltern erklären ihre Kinder zu Göttern ... Sportler ihre Vereine ... usw. Sie alle haben sich längst von Gott abgewandt und beten andere/s an.

 

2. Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.

 

Hierzu gehört alles, das im "Namen des Herrn" oder "im Namen Gottes" durchgeführt wird. Unzählige Kriege und Feldzüge wurden so geführt ... Kinder mißbraucht ... Tiere getötet ... Völker ausgerottet ... Menschen verfolgt, gejagt und verbrannt ... alles im Namen des Herrn.

 

3. Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen.

 

Dies ist ein Gebot, dem heute nicht mehr viel an Bedeutung zugemessen wird. Um es ganzheitlich zu betrachten, muss weit zurückgeblickt werden, damit es verständlich wird. Tatsächlich hielten die "Alten" sich noch an dieses Gebot und legten am Feier- oder Sonntag die Arbeit nieder, um zur Ruhe zu kommen. Der Tag begann meist mit einem Kirchengang, um Gott zu loben und zu danken für Haus und Hof und eine gute Ernte, usw. Der Rest des Tages galt der Familie. Man aß gemeinsam ein "besonderes" Mahl, unternahm einen Spaziergang und sass mittags zum Kaffee zusammen. Ich durfte dies als Kind noch erleben und bin sehr dankbar dafür.

Wie verbringt man heute diese Tage? Ich kenne unzählige Menschen, die sich Arbeit mit nach Hause nehmen ...  aufgrund der Notwendigkeit, dass Ehepartner beide arbeiten müssen, bleibt viel an Haushalt liegen, der dann am Wochenende abgearbeitet werden muss ... immer mehr Dienstleistungen erfolgen auch "sonntags" und keiner würde einen Sonn- oder Feiertag mehr mit "Ruhe" und "Stille" in Verbindung bringen. Stattdessen wird geplant und Termine vergeben, als würde kein Morgen mehr stattfinden. Und das betrifft auch die Freizeitaktivitäten und die Vergnügungsindustrie.

 

4. Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

 

Da ich weiß, dass zwischen der letzten und der jetzigen Generation sehr viele Konflikte bestehen, die manchmal leider nicht mehr zu bereinigen sind, möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass dieses Gebot heißt, dass wir Vater und Mutter "ehren" sollen. Nirgendwo steht geschrieben, dass wir sie "lieben" müssen. Aufgrund oft schlimmer Vorkommnisse ist dies oft nicht mehr möglich ... wenn aber Opfer bereit sind zur Vergebung (und das würde ich empfehlen, weil es wichtig ist) ... können sie Vater und Mutter zumindest dafür ehren, dass sie ihnen das Leben geschenkt haben. Dies ist aber ein großer Reifeprozess und sollte unbedingt gesondert betrachtet werden.

Vater und Mutter zu ehren heißt aber für mich in erster Linie, anzuerkennen, dass sie sich zur Verfügung gestellt haben, uns auf die Erde zu holen ... uns mit dem versorgt hatten, was wir zum Leben benötigten und ... und das ist sehr wichtig ... ihre eigene Lebensgeschichte dabei im Gepäck hatten. Diese Lebensgeschichten sind oft ebenfalls schlimm und traumatisch, so dass sie nicht fähig waren, uns etwas Besseres mitzugeben, als das, was wir zuweilen mitbekommen haben.

Vater und Mutter zu ehren heißt für mich auch ... ihre Geschichten einmal anzuschauen, mich damit zu befassen, wie sie gelebt haben und aufgewachsen sind. Oft kommt dann ein neues Verstehen und Erkennen, das dann wieder zu Vergebung führen kann.

 

Vater und Mutter ehren heißt ... ihnen, als den E(Ä)lter(e)n ... Raum zu geben für ihr Sein. Heute trifft man leider allzuoft auf die Meinung, die Alten haben nichts mehr zu melden. Die Kinder übernehmen das Kommando und die Alten müssen sich fügen oder verlieren den Familienanschluß. Gerade in der jetzigen Zeit ist das ein sehr großes Phänomen, das zu beobachten ist.

 

Übrigens Großväter und Großmütter sind ebenfalls Väter und Mütter ... sogar noch älter und somit auch zu ehren. Und ... Schwiegermütter und Schwiegerväter ebenso.

 

5. Gebot
Du sollst nicht töten.

 

Hier ist - denke ich - nicht allzuviel dazu zu schreiben. Töten ist Mord und Mord ist nicht nur vor Gott, sondern auch vor dem Gesetz strafbar. Das versteht soweit jeder.

Es gibt allerdings noch viele andere Tötungsdelikte, die gar nicht so gesehen werden. Ich spreche z.B. hier von Menschen, die "mundtot" gemacht werden ... die verfolgt werden ... die gestalkt oder vertrieben werden ... im Prinzip ist jede Handlung, die dazu führt, dass ein Mensch traumatisiert wird, eine Form von Töten, da diese Menschen in einen Totstellreflex gebracht werden, weil sie sich weder wehren noch die Flucht ergreifen können.

 

Übringens ... zum Töten zählt auch die massenhafte Hinrichtung Millionen von Schlachttieren ... das Quälen von Nutztieren wie Eseln oder Pferden, o.a. ... es zählt auch die Jagd dazu ... oder das massenhafte Töten von Straßentieren überall auf der Welt.

 

6. Gebot
Du sollst nicht ehebrechen.

 

Auch hier - denke ich - weiß jeder, was gemeint ist. Wobei auch hier die Betrachtung eher auf geführte Ehen liegen muss, die in guter Absicht geschlossen wurden. Ausnahmen bleiben immer Zwangsehen oder Ehen, in denen Gewalt vorherrscht

Ich persönlich finde es sehr schwer, dieses Gebot richtig einzuordnen, da es mitunter besser ist, es nicht einzuhalten, als etwas auszuhalten, was letztendlich der ganzen Familie mehr schadet als nutzt.

Generell sehe ich einen Ehebruch eher darin begründet, dass einer der Partner vorsätzlich fremdgeht oder ein Nichtverheirateter durch seine Begierde eine bestehende Ehe auseinander bringt. Was mir auch noch dazu einfällt, wäre eine Tat, in welcher eine Ehe vorsätzlich durch Intrigen von Außen zerstört wird. Das würde ich jedoch auch noch weiter sehen ... nicht nur auf eine Ehe bezogen, sondern z.B. auch wenn ein Ehepartner das gute Verhältnis zwischen Sohn und Mutter oder Tochter und Vater zerstört, um den Ehepartner ganz für sich zu vereinnahmen. Dies hat zwar nicht direkt etwas mit der Ehe zu tun, aber indirekt dann doch wieder. Es gäbe sicher noch mehr an Beispielen und ich finde, man darf es nicht nur auf diese einzige einfache Form reduzieren, dass man eine Ehe nicht verlassen darf.

Ich finde dieses Thema etwas schwierig.

 

7. Gebot
Du sollst nicht stehlen.

 

Auch dieses Gebot könnte man ganz einfach anschauen. Du sollst niemand anderem etwas stehlen und fertig. Aber auch hier muss zunächst einmal geklärt werden, wo Diebstahl überhaupt beginnt. Viele denken doch ... "ach, ich habe noch niemandem etwas gestohlen" ... dabei sehen sie gar nicht, dass sie vielleicht einem anderen Zeit gestohlen haben .... oder Energie ... oder Gefühle .... oder seinen Wert ... Stehlen heißt nicht nur, jemand etwas Materielles wegzunehmen, auch geistiges Gedankengut gehört genauso dazu.

Oder wenn ein Elternteil von geschiedenen Eltern den Kindern verbieten zum anderen Elternteil zu gehen ... wieviel Menschen werden dabei bestohlen?

 

Übrigens ... auch wenn ich nur einen Blei von der Arbeit mit nach Hause nehme - um jetzt mal beim Materiellen zu bleiben - ist das trotzdem Diebstahl. Wenn wir nicht Achtung und Ehre vor dem Besitz anderer haben und glauben, die brauchen das sowieso nicht oder das fällt denen doch gar nicht auf ... so haben wir gestohlen. Und bei genauem Hinschauen, stehlen wir weit mehr, als wir uns bewusst sind.

 

8. Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

 

Wie wichtig ... auch gerade in der heutigen Zeit ... wo es so einfach ist, andere zu verleumden und öffentlich zu diskreditieren. Auf all den ganzen sozialen Plattformen ist es so leicht, etwas über einen anderen zu schreiben, was gar nicht stimmt ... sondern nur entsteht aus persönlich verletzten Gefühlen oder Wut. Ruckzuck steht öffentlich ... für die ganze Welt sichtbar ... eine Aussage, die vielleicht völlig an den Haaren herbeigezogen ist, und kann nicht mehr zurückgenommen werden. So kann ein Mensch systematisch zerstört werden und nicht wenige Suizide sind auf solche Vorkommnisse zurückzuführen.

 

Aber auch ein ganz großes Thema ist genau dieses Vergehen in der Politik, in den Massenmedien und Aussagen von Religionsführern. Wie oft werden wir belogen und es werden uns Dinge erzählt, die nur dazu dienen, uns gefügig zu halten.

Und auch in persönlichen Beziehungen ...  in Geschäftsbeziehungen ... ja, sogar in Familien werden oft Dinge über andere erzählt, die nicht oder nicht ganz stimmen und so manipulativ eingesetzt, weil sich der Einzelne nicht selbst ein eigenes Bild machen kann. Zurück bleiben dann falsche Meinungen und Betroffene wissen überhaupt nicht, warum sich ein anderer plötzlich anders verhält oder sich vielleicht sogar abwendet.

 

Für mich ist dies eine der schlimmsten psychologischen Waffen überhaupt, weil sie so tief zerstören kann und Menschen absolut ins Abseits befördern kann.

 

Was dieses Gebot natürlich in erster Linie meint, ist: Du sollst nicht lügen. Und auch da liegt oft ein Mißverständnis vor, weil Menschen sich selbst für ehrlich halten. Bei näherer Betrachtung sind sie es aber bei weitem nicht. Wer glaubt, dass es keine Lüge ist, nicht zu sagen, was man denkt und Stellung zu einer Situation zu beziehen, der irrt. Heuchelei ist auch eine Lüge und zwar eine recht hinterhältige. Ein Mensch, der stets so tut, als würde er nur friedlich sein und keine Disharmonie wollen, lügt eigentlich ständig, denn er steht nicht zu sich selbst. Wer aber nicht zu sich selbst steht, hat keine Meinung oder .... vielleicht hat er eine Meinung ... äußert diese aber nicht ... das ist Lüge. Bewusst zurückgehaltene Meinungen sind Lügen, da sie der Außenwelt etwas anderes vorspiegeln, als im Innern vorgeht.

 

Ja ... Lügen gibt es viele ... und Gott möchte uns mit diesem Gebot nur helfen, ein aufrechter und aufrichtiger Mensch zu werden.

 

9. Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

 

sh. 10. Gebot

 

10. Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

 

Gebot 9 und 10 nehme ich zusammen, weil sie für mich zusammen gehören. Soweit ich weiß, waren sie ursprünglich auch mal in einem Gebot zusammengefaßt, aber durch eine Änderung der 10 Gebote hätte plötzlich eines gefehlt und so hat diese beiden getrennt und zu zweien gemacht. Hier jedoch soll es als eines betrachtet werden.

 

Ich dem Wort "begehren"  ist bereits das Wort "Gier" enthalten. Und genau um das geht es hier. Es geht um die menschliche Gier, die allem zugrunde liegt, wovon der Mensch meint, es unbedingt haben zu müssen. Und es gibt - m.E. - nichts Unschöneres als gierige Menschen, die nie zufrieden sind. Menschen, die meinen, nur glücklich sein zu können, wenn sie bestimmte Dinge haben, bei denen es sich dabei doch nur um Prestige-Objekte handelt.

Der Mensch ... hier bei uns ... hat so viel, wie es noch nie zuvor gegeben hat. Er lebt in einer Auswahl an Produkten, die er gar nicht alle ausprobieren und konsumieren kann und doch ... ist ihm das auch noch zu wenig ... und er hätte gerne am besten noch mehr Auswahl.

Dass sich dies nicht nur auf materielle Produkte bezieht, erkennt man ganz schnell daran, wie man mit Menschen umgeht ... sie sind austauschbar geworden.

Tiere werden zu Millionen tagtäglich hingerichtet, um Menschen zu ermöglichen, sich an ihren toten Körpern zu berauschen. Da gibt es XXL-Schnitzel und XXL-Pizzen und "all you can eat". Und auch wenn man diese Portionen am Ende gar nicht bewältigt bekommt, dann wirft man die Reste eben in den Müll ... Körper von Tieren, die umsonst ihr Leben lassen mussten...  auf grausame Art und Weise. Es gäbe so viel dazu zu sagen und es gäbe soviel zu klagen ... was die Gier ... das Begehren ... des Menschen anrichtet.

 

Dabei wäre es so einfach ... man müßte doch nur dankbar sein für das, was man hat. Aber der Mensch wird es nun wieder neu lernen müssen. Er wird lernen müssen dafür dankbar zu sein, dass er warm hat ... dass er etwas zum Essen hat (dann hört die Essensnörgelei von ganz von selbst auf) ... dass er seinen Körper mit Kleidung bedecken kann und dass er eine Familie hat, die zusammenhält. Aber ... der Mensch hat die Wahl ... deshalb ist er hier. Er wird sich entscheiden dürfen, ob er zur Welt gehört oder zu Gott. Nur ... diese Entscheidung wird ihm keiner abnhmen können. Und die kommt ... bald!

 

So, die Sonntagspredigt ist hiermit beendet. Möge sich jeder - der das für sich will - Gedanken machen über das, was ich geschrieben habe, oder nicht. Letztendlich kann es mir egal sein, denn ich habe meinen Weg gewählt. Wenn aber auch nur einer umdenkt, freue ich mich darüber.

 

Einen schönen Sonntag

Gina

 

Alte Zeit - neue Zeit

Gestern las ich einen Filmtip für den Abend. Der Tip beschrieb einen Slapstick-Art-Film mit dem Titel "Idiocrazy". Der Inhalt wird in etwa so beschrieben, dass 2 Menschen (ein Army-Bibliothekar und eine Prostituierte) zu einem Experiment animiert werden. Sie sollen sich für ein Jahr in einen Tiefschlaf versetzen lassen und danach ganz normal weiterleben.

Das Experiment läuft aus dem Ruder, weil die Army-Station aufgegeben wird und die beiden in ihren "Kisten" vergessen werden. Erst nach vielen Jahren wachen sie auf und finden sich in einer Welt vor, die nur noch von dummen Menschen besiedelt wird. Sie sind nun die intelligentesten Wesen dieses Planeten. Alle anderen Menschen haben sich in völlig primitive Zeitgenossen entwickelt.

 

Ich habe nach 35 Minuten abgeschalten, weil ich es nicht mehr ertragen konnte. Die kurze Zeit jedoch, die ich mir das angetan habe, hat mich schon nachdenklich gemacht. Auch wenn der Stoff dieses Filmes masslos überzogen ist, so hat er doch etwas tieferes mitzuteilen. Vieles von dem, was darin enthalten ist, erinnert leider schon an die Gegenwart. Ich kann es gar nicht so richtig hier wiedergeben, da es so billig ist, dass es kaum beschreibbar ist. Man stelle sich Menschen vor, die nur noch von niedrigsten Trieben geleitet werden. Die Erde ist ein einziger Müllhaufen, Häuser umgestürzt und keine Natur mehr vorhanden. Die Bevölkerung ist schmuddelig und überfettet und lebt nur noch völlig asozial.

 

Einen Vergleich mit heute wage ich nicht in dieser Übertreibung, aber vieles findet man tatsächlich in Ähnlichkeit vor. So leben sehr viele Menschen eigentlich wirklich nur noch für Essen, Saufen, TV und Sex. Immer weniger machen sich Gedanken über das, was sie tun ... weder im Außen, noch im Innen. Das fängt bei wirklich kleinen Dingen an, die man mir als völlige Übertreibung vorwerfen kann ... trotzdem bleiben sie Fakt. Ein Mensch, der z.B. täglich ein Brillenreinigungstuch für seine Brille benutzt, würde mich als hysterisch bezeichnen, wenn ich ihn darauf hinweisen würde, was er damit an Müll produziert. Ein kleines Beutelchen, in welchem ein kleines Tüchlein steckt, führt zu Müllproblemen ... klar ... die Alte tickt doch nicht richtig. Das stimmt, wenn man es nur an diesem einen kleinen Teil festmacht. Wenn man aber in Summe 365 Tütchen im Jahr sieht und das ganze für alle Brillenträger dieser Erde ... nun ... wer mag, rechnet mal. Und das ist nur ein winziges Mini-Mini-Beispiel.

Man könnte Bücher füllen, mit solchen Beispielen und hier tauchen noch nicht einmal die großen Schäden der Welt auf.

 

Auch der Stoff, mit dem sich die Mehrzahl der Menschen beschäftigt, zeugt nicht mehr von einer Intelligenz der ursprünglichen "Dichter & Denker", die wir mal waren. Diesen Status haben wir längst abgelegt, genauso wie das "made in Germany", das uns so stolz gemacht hat. Wir haben alles aus der Hand gegeben haben ... auch unseren Verstand. Wir könnten gut sein ... wir könnten so gut sein ... wenn wir uns wieder näher kämen, wenn wir uns wieder helfen würden, wenn wir die alte Ordnung wieder respektieren würden ... wenn Kinder, wieder Kinder wären und Alte wieder "große Mütter" und "große Väter" ... wenn Frauen wieder Frauen und Männer wieder Männer sein könnten.

 

Ich denke so oft an früher und mein Herz wird hell, wenn ich an diese Zeit denke. Die schönen Dorffeste, wo jeder jeden kennt, wo gemeinsam getanzt und gelacht wurde. Die kleinen Läden im Dorf, in die man nicht nur zum Einkaufen ging, sondern auch ein "Schwätzle" halten konnte ... die alten Handwerksberufe, die noch Kunst enstehen ließen ...

Mein Sohn sagte stets zu mir: "Ihr immer, mit euerem Früher ... da gab es auch Krieg und Leid oder Hunger. Das sagen alle Alten. Die träumen immer von früheren Zeiten." Ja, da hat er recht. Und dennoch genieße ich die Erinnerung daran, weil sie mich milde stimmt ... weil sie mir die alten Werte zeigt, die so wichtig waren ... weil sie mein Herz warm macht. Und ich glaube dennoch, dass es noch nie eine solch große Veränderung binnen so kurzer Zeit gab, als die der letzten Jahre ... als die meiner Generation.

 

Und um nun nochmal den Bogen zu dem oben erwähnten Film zu spannen ... stelle ich mir vor, man hätte in meiner Jugend - den 70ern - Menschen in einen Schlaf gelegt und sie heute wieder aufwachen lassen. Bei dieser Vorstellung erkennt man sehr deutlich, dass sich die Gesellschaft wohl so stark gewandelt hat, wie nie zuvor. In dieser kurzen Zeitspanne von nur 40 - 50 Jahren ist so viel geschehen, wie wohl nie zuvor in diese Anzahl von Jahren gepackt wurde. 2012 gab es ein großes Thema ... die Voraussagen der Maya ... und viele haben sich darüber lustig gemacht, dass 2012 beendet wurde und die Welt nicht untergegangen war ... wie es vorausgesagt war. Man hat nur eines übersehen ... die Maya haben niemals gesagt, dass das Leben endet. Sie sagten, dass 2012 die Zeit enden würde. Und das hat sie in der Tat ... auch wenn es so manch einer noch nicht bemerkt hat. Die meisten, mit denen ich gesprochen habe, bestätigen, dass sie fühlen und mitbekommen, dass die Zeit immer schneller läuft. Und genau das hatten die Maya für diese Zeit vorhergesehen. Auch in der Bibel spricht man von der "End-Zeit" ...und wer von dieser Zeit liest, wird vieles heute genauso vorfinden, wie es dort beschrieben wurde (wenn Gott nicht die Zeit verkürzen würde, würde sie kein Mensch überleben).

 

Wir leben in einer spannenden, aber auch zutiest anspruchsvollen Zeit und ich bin glücklich, sie miterleben zu dürfen. Ich sehe mein bisheriges Leben als Vorbereitung für die nun kommende Zeit. Dass wir zurückkehren müssen zu unseren Wurzeln ... das brauche ich nicht schon wieder zu schreiben. Davon habe ich genug gesprochen. Jeder entscheidet selbst, in welcher Zeitlinie er weitergehen möchte. Ich habe meine eingeschlagen ... und wenn sich jeder daran erinnert, wo er herkommt und seinen Ursprung heiligt, sehe ich kein Problem, eine neue gute Kultur zu schaffen und wieder zusammenzuwachsen ... als Menschen und als Volk.

 

Herzlichst

Gina

Zeitenwende - Wendezeit

Ich weiß nicht, wie oft ich nun darüber nachgedacht habe, was ich Euch schreiben soll und was nicht. Die Dinge spitzen sich zu und die Ereignisse laufen immer schneller ab. Das ist zumindest mein subjektives Empfinden. Auch wenn immer noch viele Menschen glauben, dass alles nur dummes Geschwätz ist und bald wieder alles so sein wird, wie sie es gewohnt sind, möchte ich dennoch meine eigene kleine Meinung äußern.

 

Ich wünsche mir, dass die Menschen recht haben und mich irgendwann als "Dummschwätzer" an den Pranger stellen. Wenn mein Gefühl aber doch stimmt, möchte ich mir niemals zum Vorwurf machen wollen, nicht noch einmal eindringlich gewarnt zu haben.

 

Das einzige, was ich damit erreichen möchte, ist, dass die Menschen wachsam sind und darüber hinaus ... sich eingehend reflektieren. Bitte prüft Eure Einsichten, Einstellungen, Euere Moral, Ehrlichkeit und innere Feindseligkeiten und bringt sie in den Frieden. Ich würde mich nicht der Lächerlichkeit preisgeben, wenn ich nicht den dringenden Verdacht hätte, dass dies absolut notwendig und erforderlich ist. Kaum einer kann mehr leugnen, dass er nicht fühlt, dass sich etwas im Dasein verändert und uns Größeres bevorsteht.

 

Warum glaube ich, dass sich eine drastische Veränderung anbahnt ?

Weil es nicht mehr zu übersehen ist, dass die Erde fertig ist.

Schauen wir uns mal unser Dasein etwas näher an:

 

- grauenvolle Abschlachtungen von Milliarden von Tieren

- bestialische Tierversuche in Laboren

- bestialische Züchtungsversuche (sogar zwischen Mensch und Tier)

- drastische Zunahme von Tierquälerei

- drastische Zunahme von Kindesmißhandlung und -mißbrauch

- beschämender Umgang mit Familienmitgliedern, insbesondere der älteren Generation

- drastische Zunahme von Mord und Totschlag auf offener Straße

- bedrohlicher Zuwachs an Brutalität innerhalb der Familien

- immense Zunahme von Alkohol- und Drogenkonsum

- Mißachtung jeglicher Naturvorkommnisse (Planzen und Rohstoffe jeder Art)

- Abholzung so großer Wälder, dass unser Sauerstoff gefährdet ist

- Verseuchung der weltweiten Meere und Ozeane durch unseren Müll

- Artensterben wie nie zuvor

- Verpestung der Luft durch giftige Abgase unzähliger Farbriken (die oft unnütz sind)

- Züchtung von militärischen Waffen in Farbriken von Menschenhand errichtet

- Krieg an unzähligen Brennpunkten dieser Welt

- Nahrungsmittelanbau in unnatürlicher Form unter Ausschluß von Sonne, Wind und Regen

- künstliches Nahrungsmittelangebot, in dem nichts mehr enthalten, was gesund ist

- Bodenqualitäten, die keine gesunde Nahrung mehr hervorbringen können

- Hungersnöte weltweit

- erheblicher Zuwachs der Obdachlosenzahlen

- Förderung von seelenlosen Menschen (Haben zählt mehr als Menschlichkeit)

- Zerstörung familiärer Strukturen (die Jüngssten haben das Sagen, Alte müsse schweigen)

- Zerstörung sozialer Bindungen durch immer mehr Digitalität

- auffallend hohe Respektlosigkeit gegenüber allem

- usw. ....

 

Es gäbe noch weitaus mehr, was ich hier aufzählen könnte, aber es geht mir nicht darum, jedes einzelne Detail zu erfassen, sondern das Bewußtsein wachzurütteln ... damit der ein oder andere deutlicher sich selbst sehen kann.

 

Die berechtigte Frage, die ich nun stelle, lautet:

"Wie wollen wir so weiterleben?"

 

Es erschüttert mich zutiefst, dass es immer noch Menschen da draußen gibt, die glauben, dass bald alles wieder "normal"  sein wird. Ich bitte euch ... wie soll das je wieder normal werden?

Wie sollen wir von unseren Müllbergen, die wir verursacht haben, weil wir dachten, alles haben zu müssen, wieder herunterkommen, wo doch heute jeder weiß, wie lange es dauert, diese abzubauen? Stattdessen schreit man noch immer nach mehr. Dem Menschen wird es nie reichen. Er ist ein wollendes, gieriges Wesen, das niemals genug haben kann. Es sei denn ... er wird dazu gezwungen.

 

Und genau hier sind wir an dem Punkt, den ich nun kommen sehe.

Die Menschheit hat die Wahl gehabt. Gott hat ihr alle Möglichkeiten gelassen. Das einzigste, das er eingefordert hat, ist, dass sie eine Entscheidung treffen. Und das haben sie getan. Jeder einzelne auf dieser Erde hat diese Möglichkeit erhalten. Nur wenige waren bereit, ein wenig von ihrem Egoismus und ihrem Machtdenken abzurücken.


Nun werden sie gezwungen! Ob sie wollen oder nicht.

Dieses Mal haben sie keine Wahl.

 

Mehr möchte ich dazu auch gar nicht mehr schreiben. Nach und nach habe ich nun alle meine bisherigen Bemühungen eingestellt. Es ist alles gesagt.

 

Was ich aber an dieser Stelle noch einmal betonen möchte, weil es mir so sehr am Herzen liegt, ist, dass es gut wäre, sich noch einmal mit seinem persönlichen Gewissen und Glauben auseinanderzusetzen. Es wird eine Zeit kommen, da werden wir nur noch aus dem Glauben heraus leben können. Glauben heißt nichts anderes als zu vertrauen. Das aber scheint mir gerade das Hauptproblem dieser Zeit zu sein. Die meisten, die ich kenne, vertrauen nicht, weil sie es entweder nie gelernt haben oder so oft enttäuscht wurden, dass sie es nicht mehr können und wollen. Es wird aber genau darum gehen. Wenn wir nicht vertrauen und zumindest in Betracht ziehen, dass es da eine Macht gibt, die uns verzeiht, die uns trägt und die uns den Weg zeigt, haben wir verloren.

Dazu gehört Demut. Demut ist ein Wort, das durch den Menschen sehr negativ besetzt wurde, Man stülpte ihm die Bedeutung von "unterwürfig" über. Hierbei geht es aber um eine freiwillige Unterwürfigkeit - eine von mir selbst gewollte ... eine gute, positive, weil ich erkenne, dass der Rat eines anderen besser für mich ist, als wenn ich selbst nach meinem Kopf handle.

Demut heißt, dass wir eine höhere Macht - größer als wir selbst - anerkennen und dieser vertrauen.

 

Ich spreche hier nicht von einem Glauben, den die Kirche predigt, sondern ich spreche von einem Gott, den jeder in sich trägt ... ob er das nun möchte oder nicht. Du kannst Gott verleugnen, verraten, Du kannst ihn verdammen und fortjagen, ganz wie Du willst, er wird - solange Du atmest - trotzdem bei Dir sein. Erst wenn er seinen Atem aus Dir zurückzieht, wird er Dich verlassen haben - zumindest Deinen irdischen Körper. Doch solange Du ein- und ausatmest wirst Du mit ihm verbunden sein.

 

Besinne Dich, lausche in Dein Innerstes ... suche Kontakt zu Menschen, die mit Dir an einem Strang ziehen und scheue Dich nicht, die zu verlassen, die Dir nie Gutes wollten. Die vorherrschende Zeit wird nun alles festigen oder auseinanderbrechen lassen, was nicht in echter und wahrer LIebe verbunden ist. Die Spreu wird sich vom Weizen trennen. Vielleicht spürt ihr es bereits.

 

Ernährt euch - und das ist wichtig - vor allem von Gemüse in jeder Form und habt auch keine Angst davor, ein paar Zusatzmineralstoffe einzunehmen. Trinkt viel und ausreichend gutes Wasser. Euer Körper benötigt das alles nun mehr und mehr. Lasst die Finger weg von Fleisch, Käse und Brot und sucht nach Möglichkeiten, damit ihr euch gesund und leicht fühlt. Schenkt euch selbst Ruhe und zieht euch zurück in die Stille. Lasst euch nicht beeindrucken von dem Wahn da draußen und haltet euch und euer Heim rein.

 

Von Herzen

Gina

 

Krankheit ... oder ... der Bandscheibenvorfall

Ich glaube, es ist eine gute Möglichkeit, wieder mal über Krankheit zu sprechen. Es hat mich gerade mal selbst erwischt und ich sitze hier mit einem Bandscheibenvorfall.

 

Zunächst habe ich überlegt, woher er so plötzlich gekommen ist, hat er mich doch volle Breitseite binnen zwei Tagen lahm gelegt, so dass ich mein rechtes Bein nicht mehr benutzen konnte. Es war mir nur unter äußersten Schmerzen möglich, zu gehen und mich zu bücken. Zum Glück hat sich meine Ärztin sofort um mich gekümmert, so dass ich nun zumindest mal wieder gehen kann.

 

Also ... nochmal zurück ... woher ist er gekommen und warum gerade jetzt.

Wer mich kennt, weiß, dass ich Krankheit nie als etwas von außen Kommendes sehe, das mich ärgern möchte, sondern als einen Wegweiser aus meinem Innern - meinem Selbst.

Deshalb gehe ich immer zwei Wege ... der eine ist der, mich behandeln zu lassen, wenn es wirklich erforderlich ist .. der andere ist der, mich zurückzuziehen und auf der mentalen Ebene zu schauen, was der Krankheit voraus ging und was mir mein Körper mitteilen möchte.

 

Ein Bandscheiben-Vorfall ist ein Vorfall, bei dem das "Weiche" dem "Harten" auszuweichen versucht. Man stelle sich vor, wie die einzelnen Wirbel der Wirbelsäule wie ein Band aneinandergereiht ist, getrennt durch die Scheiben, die gellertartig zwischen den Wirbelkörpern liegen und diese beweglich halten und auch dafür sorgen, dass die Wirbel nicht aufeinander reiben und sich abnutzen.

Bei einem Bandscheibenvorfall wird nun diese weiche Masse zwischen den Wirbeln herausgequetscht und drückt dann gegen einen der umliegenden Nerven, der diese fürchterlichen Schmerzen verursacht, da er sich entzündet.

 

Was kann man nun an diesem Bild erkennen?

Das "Weiche" gerät unter Druck. Das "Harte" ist zu stark geworden und engt das Weiche ein, so dass dieses versucht nach Außen weg zu fliehen.

So weit, so gut ... was aber war nun in meinem persönlichen Fall der Auslöser? Nun ... tatsächlich gab es einen solchen. In der vergangenen Woche fühlte ich durch einen Gefühlsausbruch einer Kollegin in mir Druck. In der Tat hatte ich am Abend bereits Rückenschmerzen. Ich mass dem jedoch nicht sehr viel Bedeutung bei, weil ich dachte, ich wäre vielleicht etwas ungünstig gesessen. Die Schmerzen hielten sich auch in Grenzen und blieben gleich, bis ich am nächsten Tag von einem anderen Kollegen eine Aufgabe zugeteilt bekam, die mich etwas irritierte, weil sie a) einfach nicht in mein Aufgabengebiet gehörte und b) mir nur recht lapidar vor den Latz geknallt wurde. Dazu kam dann, dass meine Kollegen sich darüber empörten aus Gründen, die vor meiner Anwesenheit in der Firma lagen. Ich befand mich also in einem regelrechten pulsierenden Kessel, der sich dann in mir entzündete.

Durch ein Gespräch mit dem Kollegen, welcher mir die Aufgabe zuwies, eskalierte es dann in mir und ich konnte von jetzt auf nachher nicht mehr schmerzfrei gehen. Ich konnte mich die letzten beiden Stunden nicht einmal mehr hinsetzen, weil ich Angst hatte, nicht mehr hochzukommen.

 

Das also war die Ursache, der Auslöser, was mich lahm gelegt hat.

Das Harte - das in dem Fall von Außen kam - war stärker, als das Weiche in mir und ich sah keine Möglichkeit mehr, mich zu wehren, versuchte auszuweichen und wurde an einem empfindlichen Nerv getroffen.

 

ich finde es sehr interessant, wie man im Leben stets alles nachvollziehen kann. Manchmal erscheint es mir fast wie eine mathematische Gleichung oder Herleitung.

 

Was wäre nun die Lösung gewesen, die diesen Bandscheibenvorfall hätte verhindern können?

Ich hätte dem Weichen mehr Raum geben müssen, mich zunächst einmal aus diesen beiden Situationen herausziehen sollen und in Ruhe überlegen, wie ich solchen Situationen gegenübertreten kann. Sie werden ja immer wieder vorkommen. Also muss eine Lösung erarbeitet werden, damit ich nicht wieder in einem Bandscheibenvorfall lande. Wichtig wäre, sich zunächst nicht von der Härte anderer Menschen einschüchtern und unter Druck setzen zu lassen, sondern sich auf seine eigene Stärke und seine Grenzen zu besinnen. Und erst dann genau aus dieser Stärke heraus zu handeln. Handelt man zu früh oder handelt man zu spät, ist das Ergebnis oft nicht so, dass es zufriedenstellend ist.

 

Was mir dieser Bandscheibenvorfall aber noch zeigt ist,  wie das Leben selber tickt. Erst das Zusammenspiel von Gegensätzen führt zur Vollendung. Die Wirbel ohne die Bandscheiben gäben keine bewegliche Wirbelsäule. Um Bewegung hervorzubringen braucht es beides - am besten in perfekter Ergänzung. Das Wasser kann so sanft und weich sein und einen zärtlich umspülen, während es so hart sein kann,dass es Stein aushöhlt. Auch mit dem Wind ist es nicht anders ... wie wunderschön fühlt sich ein leichter Sommerwind in der Hitze an und wie verheerend kann er sich zeigen, wenn er sich zu einem Sturm entwickelt. Und das Feuer, das einen wärmt und eine behagliche Atmosphäre verströmt, wohingegen es zerstörerisch wirkt, wo es sich austobt. Wir brauchen beide Seiten in uns. Es ist immer nur das Maß, mit welchem wir sie einsetzten. Ein Mensch, der immer nur weich ist, wird nie Format haben und Größe zeigen. Hingegen der, der immer nur hart ist, wird nie die Weichheit und Liebe des Lebens spüren.

 

So ist das Leben.

Und so muss zuweilen das Weiche geschützt  und dem Harten Einhalt geboten werden. Genau wie es La-otse so schön beschreibt. Das fällt mir an dieser  Stelle gerade ein:

 

Der Mensch, wenn er ins Leben tritt, ist weich und schwach, und wenn er stirbt, so ist er hart und stark.

Die Pflanzen, wenn sie ins Leben treten, sind sie weich und zart, und wenn sie sterben, sind sie dürr und starr.

Darum sind die Harten und Starken Gesellen des Todes, die Weichen und Schwachen Gesellen des Lebens.

 

La-otse

 

Danke Leben - Danke Gott

Ich hoffe, ich denke das nächste Mal daran und sorge besser für mich.

 

 

Werte

Die vor uns liegende Zeit fordert von den Menschen einen klaren Bewusstseinswandel. Er wird kommen - ob Mensch möchte oder nicht. Da gibt es keine Wahl. Deshalb wäre es nicht verkehrt, sich noch einmal zu besinnen und in sich zu gehen, um sich nicht im kommenden Chaos zu verlieren.

 

Dieser Wandel muss sein. Nach jedem Hoch kommt immer auch ein Tief. Wer noch nicht verstanden hat, dass jeder Berg auch einen Gipfel hat, an dem er gezwungen ist, umzudrehen, hat das Leben in der Tat noch nicht verstanden. Leben ist nicht statisch ... es heißt Bewegung, heißt mal Hoch - mal Tief. Das war zu keiner Zeit anders. Nun geht es - nach langem Hoch - eben wieder runter. Das muss nicht negativ sein. Es wird aber für viele negativ werden. Warum ? Weil es - so sehe ich es in meinem Feld - um Werte geht. Was sich ändern wird ... was sich dringend auch ändern muss ... sind die Werte und Wertmaßstäbe der Menschen.

 

Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem viele keinerlei Werte anerkennen. Und das zieht sich durch alle Ebenen ... egal ob es die geistige oder die materielle betrifft. Man nimmt, man verwendet, man kauft, man benutzt ... aber man schenkt all dem keine Beachtung - keinen Wert - mehr. Alles ist zur Selbstverständlichkeit geworden ... Man dreht die Heizung auf ... man betätigt den Wasserhahn ...  man kauft wozu man gerade Lust hat ... wer fragt sich schon, woher das alles kommt, solange alles stets verfügbar ist. Selbst die Gesundheit glaubt Mensch sich kaufen zu können.

 

Es betrifft aber nicht nur die Materie, sondern auch den Umgang ... das Miteinander. Ich bin noch so erzogen worden, dass man Älteren (also, Menschen, die älter sind, als man selbst) Achtung und Respekt entgegenbringt. Das findet sich in dieser Zeit kaum noch.

 

Und so zieht sich das durch alle Ebenen hindurch. Auch in Betrieben ... die Chefs haben zum großen Teil keinerlei Respekt und Achtung mehr vor ihren Angestellten und Arbeitern. Sie erkennen ihren Wert gar nicht mehr an und sind sich überhaupt nicht bewußt, dass sie ohne diese nichts wären, weil sie gar nichts bewirken könnten. Umgekehrt ist es aber ebenso. Auch die Angestellten und Arbeiten erkennen viel zu oft den Wert ihres Vorgesetzten nicht mehr an und respektieren diesen im besten Fall aus Pflicht oder Angst.

 

Sogar noch weiter zieht es sich ... bis hin zu mangelndem Respekt vor Gott oder der Schöpfung oder nenne es, wie Du möchtest. Doch das würde jetzt hier den Rahmen sprengen und ich behandle dieses Thema in einem extra Post.

 

Und genau das wird sich ändern müssen. Die Menschen aber werden einen Teufel von selbst tun. Ihr Leben ist viel zu bequem und tut noch nicht richtig weh. So werden sie eben von Außen gezwungen werden, dieses ihr Verhalten zu ändern - oder auch nicht. Die Konsequenzen liegen in ihrer Hand. Keiner - egal, ob groß oder klein - kommt hier dran vorbei. Es wird jeden treffen ... auch die, die jetzt lächeln und sich milde an die Stirn tippen. Das macht nichts. Sie können wenigstens hinterher nicht sagen, dass man sie nicht zumindest gewarnt hat.

 

Wer jetzt beginnt, seine Werte neu zu überdenken und in sich zu gehen, der wird ganz sicher leichter durch die bevorstehende Zeit kommen. Wer nicht, wird aufwachen - ob er will oder nicht.

 

Gina - in Frieden mit sich

 

 

Zeitenwende

Die Seite lag ein wenig brach. Zu viele andere Dinge haben mich gefordert. Die aktuelle Zeit bittet jedoch um Einlass und möchte gesehen werden. Auch wenn es eigentlich nicht mehr viel zu sagen gibt.

 

Seit der Zeit, in welcher ich diese Seite geschaffen habe ... seit dem magischen Jahr 2012 habe ich alles gesagt, was ich wusste ... habe alles weitergegeben, was mir selbst gegeben wurde. Ich habe versucht, die Menschen zu erreichen und sie zu animieren, sich um sich selbst zu kümmern ... vor allem darum, ihr Bewusstsein zu erweitern.

 

Wer bis jetzt untätig geblieben ist und keinen Ratschlag angenommen hat, dem ist nun nicht mehr zu helfen. Die Zeit läuft aus. Wir befinden uns aktuell in einer Zeitenwende, die alles verändern wird und nichts mehr wird jemals so sein, wie zuvor.

 

Schauen wir uns eines der hermetischen Gesetze an, das besagt: Wie im Kleinen - so im Großen oder umgekehrt ... und betrachten eines der Dinge, die die Menschen im Moment am meisten beschäftigt ... die sog. "Energiekrise".

Lassen wir an dieser Stelle einmal unberücksichtigt, was ihr zugrunde liegt und konzentrieren uns nur auf die Auswirkung .Dabei spielt es nicht die entscheidene Rolle, ob es uns unter einem Mangel an Gas, Strom oder sonstiger Energie mangelt. Es mangelt uns generell an "Energie". Wenden wir nun das obige Gesetz an, erkennen wir schnell, dass die Energie, die im Außen (im Großen) fehlt, wohl auch in unerem Innern (im Kleinen) fehlt. Und was im Außen sichtbar wird, können wir in uns erkennen. Oder anders herum, was wir in uns erleben, wird im Außen sichtbar. So hat alles stets eine Ursache und eine Wirkung.

 

Da das Universum nun nicht mehr länger geduldig wartet, bis wir unsere Hausaufgaben gemacht haben, sind wir nun aufgefordert, uns dem zu stellen, was wir bisher versäumt haben. Nämlich uns nach Innen zu richten, anstatt unser Glück und Heil im Außen zu suchen. Und genau an dieser Stelle müssen wir uns nun fragen ... was passiert mit unserer Energie? So viele Menschen klagen über Energielosigkeit und können nicht erklären, woher sie kommt. Sie suchen noch immer dort draußen nach einer Lösung ... nach einem Knopfdruck, der ihnen ihre Energie wieder zurückbringt ... ohne Erfolg.

 

Ihre Energie verpufft ... wie die Energie auf unserer Erde. Es war zu viel.

 

Zu viel an elektrischem Müll ... zu viel an Begierde ... zu viel an immer mehr haben wollen ... deshalb wurde Energie benötigt, um all diesen ganzen Kram, den kein Mensch braucht, herzustellen ... Es war zu viel an Energie, die in Schlachthöfen benötigt wurde ... um ein zu viel an Fleisch und Wurst herzustellen ... ja sogar ein zu viel für die Reste, die dann wieder entsorgt werden mussten ... Reste von allem... von Plastik, von Lebensmitteln, Papier, Farben, Stoffen jeglicher coleur. Zu viel ... zu viel ... zu viel. Zu viel um Herzustellen ... und zu viel an Abfall.

 

Und bei den Menschen war es auch nicht anders ... auch da war alles zu viel. Zu viel Freizeitaktivitäten ... zu viel Ablenkung ... Radio, Fernsehen, Filmindustrie ... und immer weiter noch ... Playstation ... Handy ... Smartphones ... PC ... weiter, weiter, weiter ... grenzenlos ...ohne Sinn und Verstand.

 

Und nun ist es vorbei. Der Mensch hat keine Energie mehr ... innerlich nicht und äußerlich nicht. Und der Krieg, den wir im Außen sehen, demonstriert nichts anderes, als den Krieg, den wir im eigenen Innern führen ... weil wir nicht im Frieden mit uns leben können. Sonst bräuchten wir all diese ganzen energetischen Ablenkungen im Außen nicht. Der Mensch wollte nicht verzichten ... nun wird er dazu gezwungen!

 

Hätten sie doch gehört ... die Menschen ... und wären einen Schritt zurückgetreten.

Hätten sie doch nicht gelacht und die Warnungen abgetan.

Hätten sie doch ernst genommen, was man ihnen gesagt hat.

Doch sie wollten nicht hören.

 

Und nun spricht Mutter Erde. Sie ist müde geworden und hat auch keine Energie mehr. Deshalb braucht sie nun Erholung, wie alles Erholung braucht. Sie wird sich diese holen. Ihre Geduld ist erschöpft, wie jede Gelduld irgendwann erschöpft ist, von jemand, der über lange Zeit immer wieder ausgenutzt und ausgebeutet ... dessen Gutmütigkeit mit Füßen getreten wurde.

 

Dies ist kein letzter Aufruf. Die Zeit ist abgelaufen.

 

Möge Frieden sein mit allen, die die Schöpfung ernst genommen und geehrt haben, Frieden in allen Herzen, die voller Dankbarkeit und Liebe sind mit dem, der alles erschaffen hat.

 

In Liebe mit der gesamten Schöpfung und ihren Wunderwerken und in Liebe mit Gott

 

Gina

 

Weinen

Wie wunderbar doch die Luft ist, nach so einem kostbaren Regen. Der Wald atmet reine, frische Luft aus und verströmt sich in wohlriechendem reinen Duft.

 

Die Pflanzen erscheinen frisch gewaschen, fast wie blank poliert. Sie glänzen und wetteifern um die höchste Strahlkraft. Und an manchem Blatt rollt noch ein letzter Tropfen herab, um sich am Blattrand noch eine Weile festzuhalten ... ehe er fällt.

 

Bei Menschen ist es auch so, wenn sie weinen.

 

Auch wenn die Phase des Weinens zunächst einmal heftig ist und sie erschüttert, so ist der Mensch doch danach wie reingewaschen. Seine Augen können wieder strahlen und glänzen ... ganz wie die Pflanzen nach dem Regen.

 

Und wenn sich eine letzte Träne noch über die Wange stiehlt und am Kinn hängen bleibt ... sind die Lippen schon wieder bereit, sich zu einem Lächeln zu erheben.

 

Natur ohne Regen ist wie ein Weg durch die Wüste.
Ein Mensch ohne Tränen vertrocknet.

 

Deshalb Mensch ... weine und reinige dich von all dem Staub des Lebens. Schenke der Erde deine Tränen und halt sie nicht fest. Das Strahlen ist nahe.

 

(© Gina K.)

 

Ich möchte Dir sagen ...

Ich möchte DIR sagen ...

 

Du kannst mich verfluchen … ich werde trotzdem nicht von dir lassen.

 

Du kannst mich hinauswerfen … doch ich werde geduldig vor deiner Tür stehen und warten.

 

Du kannst mich verleugnen und so tun, als gäbe es mich nicht … aber ich werde dich weiter mit allem versorgen, was du benötigst.

Ich werde dir Atem geben, Wasser und Licht.

 

Ja, selbst wenn du versuchst, mich zu töten … wird dein Tun nicht von Erfolg gekrönt sein. Ich werde still und leise neben Dir gehen.

 

Und wenn du wegläufst und versuchst mich hinter dir zu lassen … so bin ich dein Schatten, der Dir folgt.

 

Setzt du dich an den dunkelsten Ort und sperrst mein Licht aus ... so wirst du feststellen müssen, dass ich selbst in der Dunkelheit noch anwesend bin.

 

Und selbst wenn du versuchst, mich auszulöschen, indem du dich selbst tötest ... werde ich da sein und dich in Empfang nehmen.

 

Was immer du tust … ich bin da.

 

Gott

 

(© Gina K.)

 

Spirituelle Arroganz

Wohl nirgendwo ist mir mehr Arroganz begegnet, als in der spirituellen / esoterischen Szene. Immer wenn ich dachte, ich wäre auf jemanden gestoßen, der ein "echtes" spirituelles Leben lebt, durfte ich bald darauf wieder erfahren, wie Pfeile von dort abgeschickt wurden, auf denen stand: "Ich weiß es aber" oder "ich habe Recht". Das Ego kann nirgendwo so aufgebläht werden wie unter dem Deckmantel der Spiritualität.

 

Es gibt nur sehr, sehr wenige Begegnungen, von denen ich sagen würde: "Ja, dieser Mensch hat verstanden und lebt nicht mehr sich sondern seinen Dienst für das Höhere."

Viele machen es sich in dieser neuen Zeit sehr einfach, indem sie einfach sagen: "Alles ist so, wie es ist und deshalb brauchen wir uns auch keine Gedanken darüber machen. Wir müssen es nur annehmen, weil alles von Gott kommt. Auch das Leid, das Dunkle, das Böse." Somit müssen wir uns um nichts kümmern.


Dies widerspricht völlig meiner eigenen Meinung.

 

Wenn wir auf dieser Schiene reisen, werden wir alles an Migefühl verlieren, was wir haben. Wir werden zuschauen, wie es anderen schlecht geht und milde dabei lächeln, weil wir glauben, das müsse so sein und entspricht dem Höheren Plan. Nein - dafür sind wir ganz sicher nicht auf die Erde gekommen.

 

Die Erde ist dazu da, um ein Erdenleben zu führen und im Himmel werden wir ein himmlisches Leben führen. Beides hat seine Zeit und muss erfüllt werden. Wenn wir den Himmel auf die Erde holen und die Erde mit in den Himmel nehmen ... haben wir unsere Aufgabe erfüllt.

Im Gegenzug gibt es dann noch jene, die glauben, alles zu wissen und großzügig "Licht und Liebe" verteilen, um dann plötzlich beleidigt zu reagieren, wenn jemand sie hinterfragt. Wer heute "Energiebehandlungen" anbietet und sich diese auch noch für viel Geld bezahlen lässt, der sollte sehr, sehr gut geprüft werden. Woher soll ich denn wissen, ob dessen Energie tatsächlich frei und rein ist ? Wie schnell ist da etwas übertragen, das ich gar nicht haben will ? Der Grat ist sehr schmal, auf dem man erkennt, wer echte Hilfe anbietet und in welcher Form.

 

Die eigentliche Kunst der hohen Spiritualität liegt darin, die rechte Zeit zu erkennen. Es gibt Zeiten zum Handeln, es gibt Zeiten zum Schweigen, es gibt Zeiten zum Reden und es gibt Zeiten still und leise weiterzugehen. Eines aber liegt all dem zugrunde ... das ist das Dienen. Dienen aber bedeutet gelebte Demut. (Demut = diomuoti (althochdeutsch) = dienstwillig).

Demut vor Gott heißt ihm zu dienen. Und wer ihn an erste Stelle stellt, wird niemals behaupten, etwas zu wissen. Denn alles, was wir empfangen, ist so viel größer. Ja, es ist so groß, dass wir sein Wissen nicht einmal im Kleinsten erfassen können. Aus dieser Quelle, erhalten wir das Reinste, was wir erhalten können. Warum sich also an Menschen, anstatt an die Quelle wenden ? Wenn wir uns unterordnen unter dieses große Eine, dann werden wir zu jedem Zeitpunkt erhalten, was wir benötigen, was wir wissen müssen ... alles.

 

Ich weiß, ich wiederhole mich ... aber mein Lebensmotto lautet "An den Früchten werdet ihr erkennen" und so betrachte ich mir die Früchte und entscheide dann, ob ich die persönliche Wahrheit eines Menschen annehme oder nicht. Für mich persönlich ist die höchst gelebte Spiritualität die der Bescheidenheit ... der Demut ... im Vertrauen auf Gott.

 

Ihm allein fühle ich mich verpflichtet - und sonst niemand.

 

(© Gina K.)

 

 

Metamorphose

So wie eine Raupe zu einem Schmetterling heranwächst, reift auch der Mensch, um sich eines Tages zu erheben und davon zu fliegen.

 

Die Raupe, die oft unansehnlich, zuweilen hässlich, erscheint, kriecht zunächst einmal auf dem Boden, stets auf der Hut, nicht zertreten oder aufgefressen zu werden. Ausgeliefert an die Schwerkraft der Erde, muss sie ihren Weg zurücklegen, ehe sie weiter darf ... Dann aber ... wenn sie zum Schmetterling erwacht ... kann keiner sie mehr aufhalten. Zitternd erbeben ihre zarten Flügel und schell schwebt das zarte Faltertier in die Lüfte ... engelsgleich ... fein ... rein ... göttlich.

 

So wird es auch beim Menschen sein ... noch kriecht er im Staube ...

 

(Gina K.)

Wahre Größe erreicht man nicht, indem man als Weiser unter Weisen wohnt, sondern indem man sich als Weiser inmitten der Welt bewegt.

 

Askese führt vielleicht zu Weisheit, nicht aber zu wahrer Größe.

 

(© Gina K.)

 

Anders

Ein Meer von Sonnenblumen auf diesem großen Feld,
an dem ich – fast täglich – entlang spaziere.

Gelb strahlt es mir entgegen,
wie immer in diesen Tagen des Sommers.

 

Heute aber ist etwas anders.

Mein Blick fällt in die Mitte des Feldes und wird angezogen …
wie selbstverständlich,
von dieser einen Sonnenblume.

 

Ich gehe näher …
… und staune.

 

Da steht sie …
diese Eine … diese ganz Besondere,
die so völlig anders ist, als all die sie umgebenden.

Während all die anderen
ihre Köpfe leicht hängen lassen in der Mittagshitzenglut,
steht sie da …
stolz und erhaben ...
eine Königin unter den Sonnenblumen.

 

Nicht nur ein Köpfchen ziert ihr Haupt …
Es sind gleich fünf an der Zahl …
Während das Mittlere sich noch anstrengt, sich nach oben in die Mitte zu kämpfen, sehen sich die anderen schon neugierig um.
Eines blickt nach Osten,
eins nach Süden,
eins nach Westen
und eines hat den Blick nach Norden gewandt.

 

Warum ist sie mir noch nie aufgefallen …
diese besondere Sonnenblume ?
War ich unaufmerksam …
blind ?

 

Wie schwer sie doch zu tragen hat ...
mit ihren vielen Kronen.
Und doch ...
sie scheint die Kraft zu haben ...
während andere,
mit nur einer Blüte
bereits eingeknickt sind.

 

Ab heute nun weiß ich um sie
Und werde sie nie wieder
ohne Beachtung lassen.

Willkommen in meiner Welt …
du Eine … du Besondere …

 

(© Gina K.)

Sommerabend

Nicht jeder Sommerabend ist so, dass man im Garten sitzen und dem letzten Zirpen der Grillen zuhören kann.

 

Heute ist so ein anderer Sommerabend.

 

Der Tag hatte es schwer.
Es mußte die Schwüle aushalten,
hatte mit Regen und Gewitter zu kämpfen
und die Launen des Himmels zu ertragen.

 

Müde senken sich nun die Zweige der Bäume,
um Blumen und Gräser zuzudecken.
Die Vögel verstummen und
stellen ihre Flüge ein.

 

Heute ist Sonntag.
Für uns geht ein Tag der Entspannung zu Ende.
Doch für Mutter Natur ist jeder Tag voller Arbeit.
Sie kennt keinen freien Tag.

 

Und während wir nun nach Hause gehen
und unser Haupt zur Ruhe betten,
erwacht im Wald bereits neues Leben
und wieder ist es Mutter Natur
die Wache hält.

Ob Reh, ob Fuchs, ob Dachs ...
alle dürfen sie kommen
und finden Schutz bei dieser
wundervollen Mutter -
unserer Mutter Natur ...
die niemals schläft.

 

(© Gina K. )

Sommermittag

Wo morgens noch
die frische Brise des Windes
für Kühle sorgte ...
ist die Luft nun schwer geworden.

Unheilvoll liegt eine Schwere über dem Land.

 

Die Hunde laufen träge neben mir her ...
hechelnd hängen ihre Zungen aus dem Maul

und gesenkten Hauptes schleichen sie dahin,
als würde sie ein schlechtes Gewissen plagen.

 

Am Waldrand angekommen
legen sie sich sofort nieder ...
im Schatten der Bäume
und warten, was weiter geschieht.

 

Ich gönne ihnen die kurze Erholung
und sehe dem bunten Treiben
der Schmetterlinge zu.
So viele, dass ich sie nicht zu zählen vermag
flattern aufgeregt von einer zur anderen Blüte.

Warum sie wohl so ruhelos sind ?

 

Beim Betrachten, denke ich,
dass Gott wohl schon der größte Künstler
gewesen sein muss.

Wie fein er das Material gewählt hat,
auf dass er die bunten Farben tupfte.
Wie Pergament ...
so zart ...
so durchscheinend ..
voller Farbkraft, die kein Künstler mischen kann.
Und dazu noch voller Leben.

 

Mein Blick schweift weiter ...
weg von den Faltern ...
hin zu den leuchtenden Farben
der schönen Wiesenblumen.

Da stehen sie ...
völlig ruhig und gelassen,
ohne jede Bewegung,
als würden sie ihre Kraft aufsparen,
das nahende Gewitter zu meistern.

 

Schon naht von Ferne ein Grollen.
Die Hunde werden nervös,
schauen besorgt zum Himmel
und dann bittend zu mir.

Ich komme ihrer BItte gerne nach
und lade sie ein,
nach Hause zu gehen ...


an diesem Sommermittag.

 

(© Gina K.)

Sommermorgen

Der erste Gang am Morgen
erfüllt mein Auge mit Licht.

 

Das abgeerntete Kornfeld liegt vor mir
wie pures Gold.
Wertvoll und kostbar glänzt das Land unter ihm.

 

Ich verharre ...
lasse meinen Blick schweifen
über die wogenden Maisfelder,
die mich umgeben.

Die Sonne tanzt auf ihnen
in lichten Schritten.
Der Wind bewegt sich dazu
im Wippen der Blätter.

 

Ich atme ein.
Kostbare Erinnerung an ein
wogendes Meer
wird in mir wach.

 

Der laue Wind streift
sacht über meine Haut
und ein letztes Mal
atme ich die Stille ein,
ehe ich mich umdrehe
und zurück in den Tag gehe.

 

Wie kostbar ...
ein solcher Sommermorgen.

 

(© Gina K.)

Vertrauen

Wir Menschen reden immer von Vertrauen. Aber kaum einer vertraut.

 

Stets wollen wir, dass wir anderen vertrauen können ... dass andere vertrauenswürdig sind. Doch zweifeln wir sie immer wieder an.

Leider oft zu Recht ... die Mehrzahl der Menschen ist tatsächlich vertrauensunwürdig. Das liegt aber nicht daran, dass sie es nicht sein könnten, sondern eher daran, dass sie nicht authentisch leben und ihrer Umwelt ein anderes Bild von sich zeigen, als das, was sie wirklich sind.

 

Ganz anders bei Gott!

 

ER ist in absoluter Weise vertrauenswürdig.
Nur ... ist es hier noch schwerer, ihm zu vertrauen.
Noch schwerer ... nicht zu zweifeln,
Denn IHN ... sehen wir ja nicht einmal mit unserem bloßen Auge.

 

Das ist die eigentliche Kunst des Lebens.
Ihn wahrzunehmen, in dem, was ER ist.
IHM zu vertrauen und absolut sicher zu wissen, dass er uns alles gibt, was notwendig ist.

Er wird uns nicht geben, was wir nicht brauchen - zum Schutz unserer Selbst. Aber er wird uns alles geben, worum wir bitten ... wenn wir es benötigen. Und zwar genau dann, wann wir es benötigen.

 

Dem zu vertrauen - das ist gelebter Glaube.

 

Seht ... es ist wie mit den Weintrauben vor meinem Fenster.
Noch sind sie nicht reif. Sie hängen noch in grüner Farbe an den Rebstöcken ... völlig ungenießbar. Bald aber werden sie blau sein ... bereit für die große Ernte. Was sie aber bis zu diesem Tag gebraucht haben, das wird oft übersehen. Sie mussten sich emporkämpfen, damit sie hier bei mir vor dem Fenster landen. Sie benötigten Wasser und Sonne, um versorgt zu werden. Manchmal bekamen sie viel davon, manchmal wenig. Und sie mussten Stürme überstehen ... Blitz, Donner, Hagelschlag ... Doch dann eines Tages ist alles überstanden. Sie sind herangereift zu Perlen ... dunkelblauen Perlen ... und in ihnen ist keine BItterkeit mehr ... nur unendliche Süsse.

 

(© Gina K.)

Arm und Reich

Warum Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden ... kurz erklärt.

 

Wie bei allem, was ich schreibe, handelt es sich hierbei nur um meine persönliche Ansicht und Beobachtung.

 

Ein reicher Mensch verfügt über das Wesentliche, das es braucht, um reich zu werden Nämlich: er verfügt über Geld und Zeit. Das Geld, das er besitzt, erlaubt ihm, Zeit zu haben, weil er nicht zwangsweise "anschaffen" gehen muss. Dadurch, dass er Zeit hat, kann er diese Zeit nutzen, um Dinge zu tun..., die ihm wieder Geld bringen. So kann er z.B. sein Hobby zum Beruf machen ... er kann in jeder Form kreativ sein, weil er die Zeit dazu hat und er sich das Material dazu leisten kann. Oder er kann sich durch Seminare und Kurse weiterbilden, kann Ausbildungen absolvieren, die ihn interessieren und all das bringt ihm weiter finanzielle Mittel ein. Kurzum ... er hat die Möglichkeit immer wieder neu zu investieren ... in Altes oder in Neues.

 

Ein Mensch, der nichts hat, wird es sehr schwer haben, aus Nichts viel zu machen. Da er gezwungen ist, täglich zur Arbeit zu gehen, schafft es kaum einer, darüber hinaus auch noch so kreativ tätig zu werden, dass er sich davon eine neue Existenz aufbauen kann.

Deshalb stimmt der Spruch absolut: Reiche werden immer reicher - Arme immer Ärmer. Wenn aber all die Ärmeren weltweit nicht mehr arbeiten gehen würden, so könnten auch die Reichen bald nicht mehr viel mit ihrem Geld anfangen ... denn wer die Rädchen am Laufen hält, das sind nicht die Investoren. Es sind die Tätigen.

 

Ich - für meinen Teil - bin mir sicher ... der Tag wird kommen, an dem all das zusammenbrechen wird. Denn auf Dauer gesehen, hat es keinen Bestand. Das war schon zu allen Zeiten so. Und dann fangen alle wieder an aufzubauen ... die Armen und die Reichen. Wer es dann wohl einfacher hat ?

 

(© Gina K.)

 

Loslassen ...

Was bedeutet "loslassen" ? Wird es nicht so oft falsch verstanden ? Los-lassen ... das Los (Schicksal / Gott) machen lassen ... zurück ins UR-Vertrauen gehen. Das ist loslassen. Wenn wir vom Leben aufgefordert werden, loslassen zu müssen ... dann müssen wir Vertrauen haben ... Vertrauen in die Ursprungsquelle ... und wissen, dass alles gut ist ... genau so wie es ist. Loslassen ... der Schöpferkraft überlassen ... So können wir frei werden.

 

(@ Gina K.)

Ist der Mensch wirklich die sog. Krone der Schöpfung ?

Gestern habe ich den Text eines Predigers gehört. Er machte mich wütend. Warum? ... Weil dieser Prediger, wie so viele unter ihnen, die Tiere darstellte, als hätten sie nur einen geringen Stellenwert. Der Mensch dagegen sei die "Krone der Schöpfung". Wenn ich so etwas höre oder lese, bekomme ich regelmäßig einen Knoten im Bauch.

Und dann vernahm ich folgende Worte:

Wer ist es, der immer bei dir ist und dir stets die Treue hält?
Gott, nicht wahr?
Ja!

Wer ist es, der dich liebt und annimmt, gerade so wie du bist?
Gott, nicht wahr?
Ja!

Wer ist es, der dir deine Fehler verzeiht und dir nichts nachträgt?
Gott, nicht wahr?
Ja!

Wer ist es, der dich tröstet in schweren Zeiten, wenn keiner mehr da ist?
Gott, nicht wahr?
Ja!

Wer ist es, der dir Entscheidungsfreiheit läßt und jede deiner Entscheidungen geduldig mitträgt?
Gott, nicht wahr?
Ja!

Wer ist geduldig, treu, tröstend, freundlich, unaufdringlich, aufmerksam und bedingungslos liebend?
Gott, nicht wahr?
Ja!

Und nun tausche das Wort "Gott" in jedem dieser Sätze durch das Wort "dein Hund" aus.

Und danach wiederhole dasselbe, indem du das Wort "Gott" mit "der Mensch" ersetzt.

Und dann frage dich, wer von beiden mehr göttliche Eigenschaften aufweist.

Der Mensch oder das Tier ?

(01.04.2017 - © Gina K.)

 

Was würde wohl Jesus sagen, wenn er heute hier ankäme und Tierversuchslabore besuchen würde ... wenn er in Schlachthäusern zu Besuch wäre ???

 

Was würde er uns mitteilen und raten, wenn er all die vielen menschlichen Wracks erleben würde ? ... wie sie leben ... wie sie sich ernähren ... mit was sie sich beschäftigen ???

 

ARBEITGEBER und ARBEITNEHMER

 

Wann ist ein Arbeitnehmer ein guter Arbeitnehmer?

 

Wann ist ein Arbeitgeber erfolgreich?

 

Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?

 

Sehr viel … sehen Sie selbst …

 

Wann sind Sie als Arbeitnehmer richtig gut, in dem, was Sie tun?
Ganz einfach … wenn Sie zufrieden sind.

 

Und wann ist Ihr Arbeitgeber so richtig erfolgreich?
Auch ganz einfach … wenn er hochmotivierte Angestellte hat, die gerne für ihn arbeiten.

 

Ein Unternehmen wird – ob sich das nun ein Arbeitgeber eingestehen mag oder nicht – IMMER getragen von den Menschen, die darin arbeiten. Sind diese Menschen zufrieden, werden sie automatisch gute und große Leistungen vollbringen. Sind sie unzufrieden, wird sich das langfristig auf das Unternehmen auswirken. Ein Teufelskreis entsteht. Am Ende steht der Ruin für beide Parteien.

 

Wann ist ein Arbeitnehmer nun aber zufrieden?
Ist er zufrieden, wenn er wenig arbeiten muss und dabei auch noch viel Geld verdienen kann?
NEIN! Ganz im Gegenteil. Die meisten Menschen, mit denen ich mich unterhalten habe, wollen arbeiten und sie wollen am Abend ihren Arbeitsplatz mit einem guten Gefühl verlassen.

 

Ein Arbeitnehmer ist dann zufrieden, wenn er die Möglichkeit hat, sich in dem, was in ihm angelegt ist, zu entfalten. Wenn er das, was ihn interessiert und was ihm wirklich Spass macht, leben kann. Das bedeutet sehr oft, dass Arbeitnehmer an völlig falschen Plätzen sitzen. Und das nur, weil sie sich einmal in jungen Jahren für einen Beruf entschieden haben, den sie erst viel später als für sie ungeeignet betrachten. Manchmal ist es auch nur so, dass der Beruf zwar viele Jahre gepasst hat, die Person sich aber mit den Jahren innerlich verändert hat und dadurch auch die Beschäftigung nicht mehr zu ihr passt.

 

In reifen Jahren jedoch noch einen Wechsel im Berufsleben vorzunehmen, ist hier zu Lande kaum möglich. Quereinsteigerangebote gibt es nur sehr wenige und wenn, dann wird der Neuankömmling nur all zu oft finanziell benachteiligt.

 

Das alles ist sehr, sehr schade, denn …

 

Hätte ein Unternehmen in der Hauptsache Arbeiter und Angestellte, die sich am richtigen Platz fühlen, so hätte es schon dadurch einen Gewinn eingefahren.


Ein Arbeitnehmer, der sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt, der das, was er tut, gerne und mit Spaß tut, der wird immer hinter seinem Arbeitgeber stehen und gerne für ihn arbeiten.

Ich bin absolut sicher, wenn Unternehmen sich dafür öffnen würden, Menschen ernst zu nehmen, die sagen, dass sie gerne nochmal etwas völlig Neues tun möchten, weil sie erkannt haben, dass das Alte sie nicht mehr zufrieden stellt, könnten sie einen ganz neuen Aufstieg erleben.

 

Nicht das, was ein Mensch einmal gelernt hat, ist entscheidend für den Erfolg.
Entscheidend ist, was er von Herzen gerne tut.


Es gibt Menschen, die haben so wundervolle Anlagen und Talente, die sie nicht einsetzen können, weil sie schlicht nicht die Chance dazu erhalten. Viel zu viele Menschen werden reduziert auf ihre Ausbildung, die sie viele Jahre vorher absolviert haben. Dabei wird übersehen, was wirklich in ihnen steckt und wo sie tatsächlich effizient und gewinnbringend einsatzbar wären.

 

Ein weiterer Punkt ist – aber das ist nichts Neues – die Achtung der Mitarbeiter.
Ich kenne so viele Unternehmen, in denen Geschäftsführer, Arbeitgeber oder Vorgesetzte auf ihre Arbeiter und Angestellte herabblicken. Sie sehen sie als Ausführende, wogegen sie sich selbst als Gesetzgebende erleben. Ein solches Verhältnis ist immer ein sehr, sehr schlechtes. Wenn Angestellte funktionieren und nicht aufmucken, heisst das noch lange nicht, dass sie in Gedanken ihre Vorgesetzten nicht verfluchen und hassen. Wie soll so ein Verhältnis gewinnbringend sein? Da werden Energien ausgetauscht, die nicht sichtbar, aber doch sehr wirkungsvoll sind.

 

Gewinnbringend kann nur sein, wenn eine gewisse gegenseitige Achtung entsteht.
Achtung heißt, dass Arbeitnehmer ihre Vorgesetzten in ihrer Position wahrnehmen und akzeptieren, dass Entscheidungen dort getroffen werden und dass es diese zu akzeptieren gilt.


Achtung heißt aber auch, dass ein Arbeitgeber ganz klar sehen sollte, dass er ohne seine Arbeitnehmer nichts bewirken kann. Ohne seine Arbeitnehmer müsste er seine Werke schließen, denn ohne sie wäre er nicht in der Lage zu handeln.

 

Ein optimales Arbeitsverhältnis wäre also, wenn beide Teile sich gleichermassen wohlfühlten. Wenn Menschen dort Leistung bringen dürfen, wo sie es gerne tun und wo Arbeitgeber ihre Mitarbeiter wieder als vollwertige Menschen anerkennen, als Menschen, die es ihnen ermöglichen, ein Unternehmen zu führen. Ist sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer zufrieden, so wird eine Firma den höchstmöglichen Gewinn erzielen und beide könnten gut damit leben. Die persönlichen Anlagen eines Mitarbeiters geben Auskunft darüber, wo er sinnvoll wirken kann. Das setzt aber voraus, dass ein Arbeitgeber ein ehrliches Interesse an seinem Mitarbeiter hat und seine persönlichen Vorlieben berücksichtigt.

 

Ein Beispiel hierfür, was ich schon häufig angeführt habe, ist die vorgeschriebene Arbeitszeit. Viele Firmen haben dies in den zurückliegenden Jahren bereits erkannt und dann die Gleitzeit eingeführt. Es hat sich herausgestellt, dass dies eine sehr sinnvolle Sache war. Es gibt Menschen, die am liebsten und am kreativsten am frühen Morgen arbeiten. Zu dieser Gruppe gehöre ich auch selbst. Andere hingegen müssen einfach morgens etwas länger schlafen und bringen ihre Höchstleistung am Mittag. Menschen sind verschieden und es gibt nichts unproduktiveres als Menschen einander gleich machen zu wollen.

 

Die Zeit ist reif, zu erkennen, dass es auch im Jahr 2016 noch viel zu viele Sklaven gibt. Auch wenn das Erscheinungsbild ein anderes geworden ist. Heute sitzen Arbeitnehmer nicht mehr in Galeeren und rudern bis zur Erschöpfung für ihre Herren. Heute rudern sie in Gewässern, wo ihnen das Wasser bis zum Halse steht auf psychischer Ebene. Nie zuvor hatten wir in Europa so viele Kranke und Menschen im Vorruhestand wegen psychischer Probleme.

Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass auch immer mehr Firmen das Wasser bis zum Halse steht und sogar lang eingesessene Firmen ihre Tore schließen müssen. Nein, es ist kein Wunder, denn es gilt noch immer das universelle Gesetz: Wie außen – so innen … Schau, was du aussendest und du wirst erkennen, was du erhalten wirst.

 

Die Unternehmer, die auch heute noch über ihre Angestellten lachen, sie verspotten und behandeln wie die letzten Deppen, denen sage ich … Hochmut kommt vor dem Fall. Denn die Letzten werden die Ersten sein …

 

(© Gina Kaya, Juni 2016)