Schwarzwaldwoelfin
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ARBEITGEBER und ARBEITNEHMER

 

Wann ist ein Arbeitnehmer ein guter Arbeitnehmer?

 

Wann ist ein Arbeitgeber erfolgreich?

 

Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?

 

Sehr viel … sehen Sie selbst …

 

Wann sind Sie als Arbeitnehmer richtig gut, in dem, was Sie tun?
Ganz einfach … wenn Sie zufrieden sind.

 

Und wann ist Ihr Arbeitgeber so richtig erfolgreich?
Auch ganz einfach … wenn er hochmotivierte Angestellte hat, die gerne für ihn arbeiten.

 

Ein Unternehmen wird – ob sich das nun ein Arbeitgeber eingestehen mag oder nicht – IMMER getragen von den Menschen, die darin arbeiten. Sind diese Menschen zufrieden, werden sie automatisch gute und große Leistungen vollbringen. Sind sie unzufrieden, wird sich das langfristig auf das Unternehmen auswirken. Ein Teufelskreis entsteht. Am Ende steht der Ruin für beide Parteien.

 

Wann ist ein Arbeitnehmer nun aber zufrieden?
Ist er zufrieden, wenn er wenig arbeiten muss und dabei auch noch viel Geld verdienen kann?
NEIN! Ganz im Gegenteil. Die meisten Menschen, mit denen ich mich unterhalten habe, wollen arbeiten und sie wollen am Abend ihren Arbeitsplatz mit einem guten Gefühl verlassen.

 

Ein Arbeitnehmer ist dann zufrieden, wenn er die Möglichkeit hat, sich in dem, was in ihm angelegt ist, zu entfalten. Wenn er das, was ihn interessiert und was ihm wirklich Spass macht, leben kann. Das bedeutet sehr oft, dass Arbeitnehmer an völlig falschen Plätzen sitzen. Und das nur, weil sie sich einmal in jungen Jahren für einen Beruf entschieden haben, den sie erst viel später als für sie ungeeignet betrachten. Manchmal ist es auch nur so, dass der Beruf zwar viele Jahre gepasst hat, die Person sich aber mit den Jahren innerlich verändert hat und dadurch auch die Beschäftigung nicht mehr zu ihr passt.

 

In reifen Jahren jedoch noch einen Wechsel im Berufsleben vorzunehmen, ist hier zu Lande kaum möglich. Quereinsteigerangebote gibt es nur sehr wenige und wenn, dann wird der Neuankömmling nur all zu oft finanziell benachteiligt.

 

Das alles ist sehr, sehr schade, denn …

 

Hätte ein Unternehmen in der Hauptsache Arbeiter und Angestellte, die sich am richtigen Platz fühlen, so hätte es schon dadurch einen Gewinn eingefahren.


Ein Arbeitnehmer, der sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt, der das, was er tut, gerne und mit Spaß tut, der wird immer hinter seinem Arbeitgeber stehen und gerne für ihn arbeiten.

Ich bin absolut sicher, wenn Unternehmen sich dafür öffnen würden, Menschen ernst zu nehmen, die sagen, dass sie gerne nochmal etwas völlig Neues tun möchten, weil sie erkannt haben, dass das Alte sie nicht mehr zufrieden stellt, könnten sie einen ganz neuen Aufstieg erleben.

 

Nicht das, was ein Mensch einmal gelernt hat, ist entscheidend für den Erfolg.
Entscheidend ist, was er von Herzen gerne tut.


Es gibt Menschen, die haben so wundervolle Anlagen und Talente, die sie nicht einsetzen können, weil sie schlicht nicht die Chance dazu erhalten. Viel zu viele Menschen werden reduziert auf ihre Ausbildung, die sie viele Jahre vorher absolviert haben. Dabei wird übersehen, was wirklich in ihnen steckt und wo sie tatsächlich effizient und gewinnbringend einsatzbar wären.

 

Ein weiterer Punkt ist – aber das ist nichts Neues – die Achtung der Mitarbeiter.
Ich kenne so viele Unternehmen, in denen Geschäftsführer, Arbeitgeber oder Vorgesetzte auf ihre Arbeiter und Angestellte herabblicken. Sie sehen sie als Ausführende, wogegen sie sich selbst als Gesetzgebende erleben. Ein solches Verhältnis ist immer ein sehr, sehr schlechtes. Wenn Angestellte funktionieren und nicht aufmucken, heisst das noch lange nicht, dass sie in Gedanken ihre Vorgesetzten nicht verfluchen und hassen. Wie soll so ein Verhältnis gewinnbringend sein? Da werden Energien ausgetauscht, die nicht sichtbar, aber doch sehr wirkungsvoll sind.

 

Gewinnbringend kann nur sein, wenn eine gewisse gegenseitige Achtung entsteht.
Achtung heißt, dass Arbeitnehmer ihre Vorgesetzten in ihrer Position wahrnehmen und akzeptieren, dass Entscheidungen dort getroffen werden und dass es diese zu akzeptieren gilt.


Achtung heißt aber auch, dass ein Arbeitgeber ganz klar sehen sollte, dass er ohne seine Arbeitnehmer nichts bewirken kann. Ohne seine Arbeitnehmer müsste er seine Werke schließen, denn ohne sie wäre er nicht in der Lage zu handeln.

 

Ein optimales Arbeitsverhältnis wäre also, wenn beide Teile sich gleichermassen wohlfühlten. Wenn Menschen dort Leistung bringen dürfen, wo sie es gerne tun und wo Arbeitgeber ihre Mitarbeiter wieder als vollwertige Menschen anerkennen, als Menschen, die es ihnen ermöglichen, ein Unternehmen zu führen. Ist sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer zufrieden, so wird eine Firma den höchstmöglichen Gewinn erzielen und beide könnten gut damit leben. Die persönlichen Anlagen eines Mitarbeiters geben Auskunft darüber, wo er sinnvoll wirken kann. Das setzt aber voraus, dass ein Arbeitgeber ein ehrliches Interesse an seinem Mitarbeiter hat und seine persönlichen Vorlieben berücksichtigt.

 

Ein Beispiel hierfür, was ich schon häufig angeführt habe, ist die vorgeschriebene Arbeitszeit. Viele Firmen haben dies in den zurückliegenden Jahren bereits erkannt und dann die Gleitzeit eingeführt. Es hat sich herausgestellt, dass dies eine sehr sinnvolle Sache war. Es gibt Menschen, die am liebsten und am kreativsten am frühen Morgen arbeiten. Zu dieser Gruppe gehöre ich auch selbst. Andere hingegen müssen einfach morgens etwas länger schlafen und bringen ihre Höchstleistung am Mittag. Menschen sind verschieden und es gibt nichts unproduktiveres als Menschen einander gleich machen zu wollen.

 

Die Zeit ist reif, zu erkennen, dass es auch im Jahr 2016 noch viel zu viele Sklaven gibt. Auch wenn das Erscheinungsbild ein anderes geworden ist. Heute sitzen Arbeitnehmer nicht mehr in Galeeren und rudern bis zur Erschöpfung für ihre Herren. Heute rudern sie in Gewässern, wo ihnen das Wasser bis zum Halse steht auf psychischer Ebene. Nie zuvor hatten wir in Europa so viele Kranke und Menschen im Vorruhestand wegen psychischer Probleme.

Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass auch immer mehr Firmen das Wasser bis zum Halse steht und sogar lang eingesessene Firmen ihre Tore schließen müssen. Nein, es ist kein Wunder, denn es gilt noch immer das universelle Gesetz: Wie außen – so innen … Schau, was du aussendest und du wirst erkennen, was du erhalten wirst.

 

Die Unternehmer, die auch heute noch über ihre Angestellten lachen, sie verspotten und behandeln wie die letzten Deppen, denen sage ich … Hochmut kommt vor dem Fall. Denn die Letzten werden die Ersten sein …

 

(© Gina Kaya, Juni 2016)

Herr, du weißt, dass ich von Tag zu Tag älter werde – und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich, nachdenklich und hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein.

 

Mein umfangreiches Wissen sollte eigentlich nicht brachliegen, sondern weitergegeben werden. Aber du verstehst, Herr, dass ich mir ein paar Freunde erhalten möchte. Bewahre mich davor, endlos Einzelheiten aufzuzählen ohne auf den Kern der Sache zu kommen.

 

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr. Ich erflehe nicht die Gabe, Krankheitsschilderungen anderer mit Genuss zu lauschen. Aber lehre mich, sie wenigstens geduldig zu ertragen.

 

Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich. Ich möchte kein Griesgram sein, aber auch keine Heilige, denn mit ihnen lebt es sich so schwer.

 

(nach Teresa von Avila)

 

 

 

Die Zeit, in der das Wort "Gutmensch" ein Schimpfwort ist

Die Zeit, in der „Gutmensch“ ein Schimpfwort ist

 

Da ich immer öfter als „Gutmensch“ beschimpft werde, möchte ich heute gerne ein paar Worte zu diesem Thema schreiben.

 

Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich weder ein „Gutmensch“ noch ein „Schlechtmensch“ bin. Wer mich kennt, weiß, dass ich überaus kritisch bin und gerne alles von zwei Seiten betrachte.

Weder stehe ich rechts – noch stehe ich links. Ich stehe auf MEINEM Platz.

 

Das im Moment größte Thema: Flüchtlinge

 

Was ich derzeit überhaupt nicht mehr ertragen kann und was mich wirklich zornig macht, ist dieses unüberlegte Teilen sämtlicher Meldungen, was die Flüchtlingsströme angeht. Angefangen von Bildern von zurückgelassenen Müllbergen bis hin zu Fotos von Kinderleichen. Dabei stört es mich nicht einmal, wenn diese Bilder geteilt werden. Was mich vielmehr stört, ist, dass Behauptungen aufgestellt und verbreitet werden, die absolut ungeprüft sind und deshalb oft nicht der Wahrheit entsprechen. Warum sind erwachsene Menschen nicht in der Lage, sich von etwas zu überzeugen und erst danach Stellung zu beziehen. Warum brauchen erwachsene Menschen immer andere, die ihnen eine Richtung vorgeben, in die sie dann blind hinterherstolpern?

 

Ich habe auch Meldungen und Fotos geteilt. Allerdings habe ich stets dazu bemerkt, dass es bei all diesen Informationen wichtig ist, sich von der WAHRHEIT zu überzeugen.

 

Aber die Wahrheit bleibt in diesen Tagen wohl auf der Strecke. Bilder stellen sich sehr häufig als „fakes“ heraus und Schilderungen klingen so abenteuerlich und verschieden, dass keiner mehr weiß, was wirklich stimmt. Schon in der Bibel und in anderen Schriften wird von den großen „Verwirrungen“ in der Endzeit gewarnt. Es steht geschrieben, dass man am Ende nicht einmal mehr den eigenen Familienmitgliedern vertraut, weil keiner mehr weiß, was wahr ist.

 

Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch einmal ganz klar meine Meinung über das Flüchtlingsthema äußern: In erster Linie bin ich „Gutmensch“. Wenn ein Mensch – egal, woher er kommt – Hilfe braucht, ist sie ihm zu geben. Das ist mein Grundgedanke.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass diese großen Flüchtlingsströme, wie sie im Moment stattfinden, viel Trittbrettfahrer dazu einladen, auch nach Deutschland auszuwandern, obwohl sie es nicht wirklich müßten oder dass sich Menschen Zugang nach hier versuchen zu verschaffen, die nichts Gutes im Sinn haben. Das ist mein Nebengedanke. Um aber hier nun klar zu sehen, gibt es nur eine einzige Möglichkeit, die Wahrheit zu finden. Man muß SELBST an einen Ort des Geschehens gehen und sich der Realität stellen. Dann – und nur dann – kann man sich eine Meinung bilden und diese dann auch kundtun.

 

Das Thema ist so vielschichtig, dass es nicht mit ein paar Zeilen abgehandelt werden kann. Denn gleichzeitig hinein spielen politische Ziele linker und rechter Szenen. Mit hinein spielen die Interessen von Obama-Befürwortern und Putin-Gegnern sowie ihrer Gegenseite der USA-Kritiker und Putin-Liebhaber. Dazu kommen Stimmen für Hartz-Empfänger und Obdachlose, und, und, und …

Es ist ein so großes Feld, dass man damit mehr als behutsam umgehen muss, um nicht eine gewaltige Explosion zu verursachen, die dann wieder auf dem Rücken derer ausgetragen wird, die am wenigsten dafür können … nämlich dem der Flüchtlinge, die WIRKLICH Hilfe brauchen.

 

Je länger und intensiver ich die Informationsquelle „facebook“ beobachte, desto vorsichtiger werde ich. Als ich neulich bereits in den Nachrichten gehört habe, dass man sich dort auf Informationen des „SOZIAL-Netzwerkes“ bezog, bin ich noch ein bisschen mehr aufgewacht. Gilt facebook nun wirklich schon als Informationsquelle? Das schockiert mich zutiefst.

 

Mir ist es mit diesem Beitrag einfach wichtig, nochmals meine eigene, PERSÖNLICHE Sicht der Dinge darzustellen. Und für diese lasse ich mich auch weiterhin gerne als „Gutmensch“ beschimpfen. Ich wünsche mir, dass dies auch weiterhin noch viele tun.

 

(Gina K.)

 

 

Hier ein kleines "Aufweck-Video" um etwas mehr Bewußtsein in den Menschen zu wecken. Vielleicht fühlen viele bereits tief in sich, dass irgendetwas nicht stimmt und erkennen durch diesen Clip, wie sehr sie doch Teil von dem sind, was diese Mißstimmung in ihnen hervorruft.

 

https://www.youtube.com/watch?v=ipe6CMvW0Dg

 

 

 

Über die AA (Anonymen Alkoholiker)

Diesen Artikel habe ich heute, 13.06.2015 in den Badischen Neuesten Nachrichten gefunden. Da ich selbst absolut über die Wirksamkeit der „Anonymous“ überzeugt bin und selbst auch längere Zeit in einer Gruppe Teilnehmerin war, möchte ich gerne auf dieses Angebot aufmerksam machen und habe den Artikel abgeschrieben. Der Satz, der mir noch am meisten aus jener Zeit gegenwärtig ist, wurde am Ende der Gruppe gesagt, bevor alle sich wieder die Hände losließen und lautet: „Komm wieder – es funktioniert.“ Ja, und es hat funktioniert. Es ist, als ob eine geheime Kraft dort wirksam ist. Für mich ist es auch so.

 

Hier also nun der Zeitungstext:

 

 „Mein Name ist Andrew und ich bin Alkoholiker.“ Kurze Pause. „Hi Andrew!“ ruft die Gruppe freundlich zurück. Es ist Montag gegen 12 Uhr mittags und eigentlich sollte man meinen, dass die Menschen hier in einem geschäftigen Einkaufsviertel Washingtons an diesem heißen Sommertag andere Gedanken hätten als Wein, Cocktails und Schnaps. Doch der Andrang beim Treffen der Anonymen Alkoholiker (AA) ist enorm – kaum einer der rund 40 Stühle ist noch frei. Und dann beginnt Andrew zu erzählen. Wie das Trinkgelage bei einer Geburtstagsfeier völlig außer Kontrolle geriet. Wie er den schlimmsten Kater seines Lebens durchkämpfte. Wie die Trunksucht plötzlich grenzenlos wurde und zunehmend sein Leben bestimmte. Wie er sich mehr und mehr von sich selbst entfernte. „Mein Verhalten begann richtig aus dem Ruder zu laufen“, sagte Andrew, der mit wirklichem Namen anders heißt.

 

Es sind Geschichten wie diese, die Millionen Menschen weltweit im Kampf gegen die tödliche sucht zusammenbringen. Mehr als zwei Millionen aktive Mitglieder zählte AA eigenen Zählungen zufolge im vergangenen Jahr weltweit – jetzt im Juni jährt sich die Gründung der vielleicht wichtigsten Selbsthilfegruppe zum 80. Mal.

 

In den USA, Deutschland und anderen Ländern belegt Alkohol unangefochten den ersten Platz als tödlichste aller Drogen. Allein im Raum Washington finden wöchentlich Hunderte Treffen statt. Bill Wilson hatte seine Gesundheit und seine Karriere als Börsenmakler ruiniert, als er die Organisation im Juni 1935 in der wohl schlimmsten Nacht seines Lebens gründete. Er nüchterte damals in einer bekannten New Yorker Rehabilitationsklinik aus. Dreimal war er in das Towns Hospital in manhattan schon eingewiesen worden, hatte kurz nach seiner Entlassung aber immer wieder zur Flasche gegriffen.

 

Was in jener Klinik geschah, wird in der AA-Lektüre bis heute als Art heiliger Gründungsmythos überliefert. Wilson, der eine Infusion der auch als Belladonna bekannten Schwarzen Tollkirsche erhalten hatte, krümmte sich unter den Qualen und den Halluzinationen des Gifts. Dann habe ein weißes Licht das Krankenzimmer gefüllt, das selbst den erklärten Agnostiker Wilson verblüfft haben soll. Er habe sich wie auf einem Berg gefühlt, berichtete er später, umweht von einem Gefühl von Heiligkeit. Diese Erscheinung sei der Befreiungsschlag gewesen – danach rührte der 39-Jährige keinen Tropfen mehr an. Erst, als er auf einer Geschäftsreise den Chirurgen Robert Smith – heute bekannt als Dr. Bob – von der Kraft Gottes beim Kampf gegen die Sucht überzeugte, war AA geboren.

 

Wilson verbreitete seine Botschaft und schrieb „Alcoholics Anonymous“, bis heute die heilige Schrift von AA, die in den USA auch als „Big Book“ bekannt ist. Die zwölf Schritt auf dem weg aus dem Alkoholismus sind eng an biblische Grundsätze angelehnt. Der letzt ähnelt dem christlichen Gebot der Nächstenliebe. Hilf anderen ebenfalls, ihre Trunksucht zu überwinden.

 

„Das ist sicher ein Problem für eine Reihe von Leuten“, sagte Mitch, der AA in Washington schon lange als Freiwilliger unterstützt. Zum Schluß der Sitzung stehen die Teilnehmer auf, fassen sich an den Händen und sprechen das Vaterunser. Nicht jedermanns Sache. Doch auch nicht religiöse Menschen fänden einen Weg, die AA-Regeln anzuwenden, meint Mitch, der seinen echten Namen nicht in der Zeitung lesen will.

 

Längst hat Wilsons Prinzip auch Menschen beeinflusst, die sich von anderen Süchten befreien wollen. Anonyme Raucher, Glücksspieler, Abhängige von Marihuana und Drogen wie Crystal Meth schwören auf die zwölf Schritte von AA. In Washington hilft „Workaholics Anonymous” sogar Menschen,m die krankhaft zu viel arbeiten. Wer bei AA-Treffen zermürbte Gesichter und düstere Stimmung vermutet, liegt falsch. Die Teilnehmer lachen, scherzen, erzählen von ihrem Kampf gegen die Flasche, verabreden sich zum Picknick am Wochenende und gratulieren sich zu Etappen der Nüchternheit,. Wer 24 Stunden einen oder mehrere Monate trocken ist, bekommt spezielle Münzen in verschiedenen Farben als Auszeichnung. Viele tragen diese kleinen Medaillen bei sich, erklärt Mitch: „Es bestärkt Dich ein bißchen.“

 

Zumindest beim Treffen in Washington sind alle Altersklassen und Einkommensschichten vertreten. Ein tätowierter und gepiercter Mann sitzt neben einer älteren Frau im schwarzen Blazer, ein Afroamerikaner im Sportler-Outfit nimmt neben drei jungen Männern Platz, die wie feine Büroangestellte wirken. Sie alle versuchen, sich gegenseitig Halt zu geben. Für manche Ex-Alkoholiker, die sich von alten Trinker-Freunden trennen müssen, dient AA als neue Familie. Eine Teilnehmerin sagt: „Ich freue mich die ganze Woche auf das Treffen.“

 

(Johannes Schmitt-Tegge)

 

 

Zahlen und Fakten

 

Etwa 74.000 Menschen jährlich sterben in Deutschland an den Folgen von Alkoholmissbrauch. Weitere Zahlen und Fakten laut Drogen- und Suchtberichten:

 

  • Alkohol ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation jährlich für 3,3 Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich – ein Anteil von 5,9 Prozent.
  • Unter den 20 – bis 39-Jährigen ist gar ein Viertel der Todesfälle weltweit auf Alkohol zurückzuführen.
  • In Deutschland liegt der durchschnittliche Konsum pro Kopf bei 9,6 Litern reinen Alkohols im Jahr.
  • 9,5 Millionen Menschen hierzulande konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskantem Ausmaß.
  • In Deutschland gelten rund 1,77 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 als abhängig.
  • Die Folgen von Alkoholmissbrauch kosten die deutsche Volkswirtschaft geschätzt knapp 27 Millionen Euro im Jahr.
  • Männer haben ein höheres Risiko als Frauen

 

(kir)

 

 

(6. Mai 2015)

 

Und noch mehr gibt es von Franz Alt ... weil es so wichtig ist ...

 

Wir verbrauchen weltweit jedes Jahr 300 Millionen Tiere für grauenhafte und sinnlose Experimente, lassen allein in der Bundesrepublik jedes Jahr 250 Millionen Tiere ganz bewußt mit Atembeschwerden und Kreislaufstörungen dahinvegetieren, erzeugen künstliche Tumore bei Ratten, enthaupten in Universitäten Tiere zu reinen Demonstrationszwecken, trennen  Versuchshunden die Stimmbändern durch, um ihre Schreie nicht hören zu müssen. Wir sind im christlichen Abendland erbarmungslos gegenüber unseren Geschwistern, den Tieren. Andersdenkende belächeln wir. Dieses Lachen wird uns eines Tages vergehen. Alles, was wir heute Tieren antun, schlägt irgendwann auf uns zurück.

Die erbarmungslos anspruchsvolle Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland hat im Jahre 1988 pro Kopf 103,5 kg Fleisch verzehrt. Das ist nicht nur unmoralisch, das ist auch gesundheitsschädlich. Für unsere Schweine können wir uns die Nahrungsmittel leisten, die zum Teil den Hungernden in den Ländern der Dritten Welt weggekauft werden.

 

Die einen hungern und verhungern und die anderen haben Abspeckungsprobleme. Der billige und üppige Verzehr von Tieren ist darüber hinaus nur möglich, weil die Tiere zuvor in Massenunterkünften unter unvorstellbaren Qualen aufgezogen wurden. Sie können sich kaum bewegen, sehen nie die Sonne und werden auf grauenhaft Art und Weise getötet. Das wissen die dafür Verantwortlichen auch. Deshalb ist es schwer, als Fernsehjournalist Drehgenehmigungen in Schlachthöfen oder in den Massenunterkünften der Tiere zu bekommen. Das Leid der Tiere schreit zum Himmel. Jeder, der es gesehen hat und noch fühlen kann, ist entsetzt. Aber nur wenige ziehen die einzig richtige Konsequenz: weniger Fleisch essen oder vegetarisch leben, um den Tierquälern die Grundlage ihres blutigen Handwerks zu entziehen. Solange Profit und Gedankenlosigkeit höher stehen als Ethik, hat das Massenelend der Tiere kein Ende. Aber warum handeln wir nicht selbst ? Niemand zwingt uns, soviel Fleisch zu essen. Der Grundgedanke jesuanischer Ethik, Gewaltlosigkeit und Schutz des Lebens, schließt die Tiere selbstverständlich mit ein.

 

Alles Lebendige ist mit allem Lebendigen verbunden und vernetzt. Deshalb quälen wir durch brutale Massentierhaltung nicht nur die Tiere, sondern vergiften damit auch die Psychosphäre der ganzen Erde, auch uns selbst. C.G. Jung hat immer wieder darauf hingewiesen, daß es eine Kollektivseele der Menschheit und eine Kollektivseele alles Lebendigen gibt. Für deren Zustand sind wir mitverantwortlich. Deshalb ist die persönliche Friedfertigkeit so wichtig für den Frieden der Welt. Die Einheit alles Lebendigen die Einheit und der Zusammenhang allen Seins, ist der Mythos, der die Erde verwandeln kann.

 

(Auszug aus: „Jesus – der erste neue Mann“ von Franz Alt)

 

Kleine Nebenbemerkung, die ich mir hier nicht sparen kann: Das zeigt, wie KRANK der MENSCH ist. Wäre die Seele des Menschen gesund, könnte er dies nie, niemals zulassen. Diese Erde hat nur noch eine Chance, wenn noch mehr Menschen aufwachen aus ihrer jahrelangen Betäubung, aus ihrer Bequemlichkeit. Wenn sie ihrem Herz wieder den ersten Platz einräumen und wieder lieben lernen. Liebe ist einheitlich und schließt auch die Tier- und Pflanzenwelt mit ein.

 

Gina

 

 

 

(5. Mai 2015)

 

Ich möchte heute wieder ein paar kurze Auszüge vorstellen, aus dem Buch von Franz Alt: „Jesus – der erste neue Mann“.

 

 

Die meisten Eltern wollen aber nicht „werden wie die Kinder“, sondern eher, daß ihre Kinder werden wie sie. Deshalb dressieren sie häufig ihre Kinder, wie Affen im Zirkus dressiert werden. „Man“ gewöhnt Kindern das Entsetzen ab über das Leid, das Menschen, Tieren und Pflanzen in unserer Umgebung angetan wird, und erklärt ihnen dieses Leid als „natürlich“.

Auf einem Kirchentag sprach mich eine junge Mutter auf eine „Report-Sendung“ an, die sie zusammen mit ihrer kleinen Tochter gesehen hatte: „Meine Tochter hat geweint, als Sie sagten, daß es auf der Welt mehr Sprengstoff als Nahrungsmittel gibt“. Ich hatte dies in vielen Sendungen gesagt, aber nie erfahren, daß dabei ein Erwachsener geweint hätte. Doch das Kind hat natürlich und menschlich auf dieses entsetzliche Verbrechen, welches wir Erwachsenen zu verantworten haben, reagiert – und geweint. Wir weinen ebensowenig, wenn wir an die trostlose Zukunft unserer Kinder denken. Wahrscheinlich deshalb, weil wir nur noch 20, 30 oder 40 Jahre zu leben haben. Kinder haben viel Grund zu weinen, wenn sie an die Zukunft denken, die wir ihnen hinterlassen.

Geborene und ungeborene Kinder sind – wie jeder Mensch – auch Geistwesen. „Ein Geistmensch hat dir sich anvertraut, dem du allein den Leib bereiten konntest, als Wohnstatt, die ihm auf der Erde dienen soll. Er brachte seine Schätze selbst mit und nimmt sie nicht von dir.“ (Bo Yin Ra)

Welch wunderbare Menschen könnten viele Kinder werden, wenn nicht ständig ungeduldige Eltern, ängstliche Mütter und unreife Väter das natürlich-seelische Reifen und Werden ihrer Kinder stören würden. Das Problem der meisten Kinder sind ihre Eltern. Und deren Problem waren wieder ihre Eltern. Nichts ist so wichtig, wie die Teufelskreise sogenannter Erziehung zu durchbrechen.

Wir hatten Besuch von Freunden. Vater und Mutter sagten in fünf Minuten zu ihren Kindern zwölfmal: „Das macht man nicht.“ Wie sollen aus diesen mißhandelten Kindern je erwachsene Menschen mit aufrechtem Gang werden ? Eltern übertragen ständig ihre eigene Unsicherheit, ihre Angst, ihren Sauberkeits- und Ordnungswahn auf ihre Kinder. Das nennt man noch immer Erziehung. In Wirklichkeit erziehen sie ihre Kinder zu Neurotikern, indem sie ihnen ihre eigenen Neurosen einimpfen.

„Kinder reagieren viel stärker darauf, wie ihre Eltern sind, als darauf, was die Eltern ihnen sagen.“ (Horst Eberhard Richter)

Persönlichkeit kann sich nur entfalten, wenn man in Bewußtheit und freier moralischer Entscheidung den eigenen Weg wählt. Wir bleiben infantil, solange wir uns nicht von unserer Elternanpassung befreit haben.

Das größte Glück, das wir unseren Kindern „vererben“ können, ist unser eigenes; jenes Glück, das unabhängig ist vom Bankkonto, aber abhängig vom Grad der Liebe, die zwischen Mann und Frau während ihres Lebens wächst. Und das Glück ist immer das, das wir selber schaffen. Es gibt kein anderes. Auch das Glück, das wir unseren Kindern „vererben“, ist das Ergebnis harter und dauerhafter Arbeit an uns selbst. Deshalb ist alle wirkliche Kindererziehung in erster Linie die Selbsterziehung der Eltern.

(20. April 2015)

 

Weil es auch bei mir so war / ist ... möchte ich gerne einen Bericht von Frau Dr. E. Procházka, hier einstellen. Vielleicht hilft er dem ein oder anderen, der - wie ich - jahrelang leidet und nach dem Ursprung seines Leidens sucht. Vielleicht kann auch ihr/ihm geholfen werden, durch eine ganz schlichte und einfache Erkenntnis.

 

Es ist für mich noch immer unglaublich, welche Auswirkungen ein Allergen auf ein Menschenleben haben kann.

 

Copyright

Dr. Eleonore Procházka

 

„Maskierte Weizenallergie" - die Erklärung für viele Rätsel!

 

Die Weizenallergie

 

Weizen ist das meistverbreitete Nahrungsmittel-Allergen bei Erwachsenen (S. Davies, GB 1987), weil in unserer Zivilisationskost so viele Getreideprodukte enthalten sind. Wer auf Weizen reagiert, hat meistens auch Probleme mit den anderen Gluten*-Getreiden. Auf jeden Fall sollte man alle Getreide einzeln austesten, zum Beispiel mit dem Pulstest nach Coca, mit dem Eßtest oder anderen Verfahren der medizinischen Ökologie.

Die Weizenallergie ist selten vom Sofort-Typ (klassische Allergie*), sondern meistens maskiert und die Ursache von vielerlei chronischen Beschwerden.

 

Symptome

 

Folgende Symptome wurden besser oder verschwanden durch Weglassen von Weizen (Gluten):

rheumatoide Arthritis, dauernd verstopfte Nase, Mandelentzündungen, Myome, Gewebeschwellung, prämenstruelles Syndrom, Müdigkeit, Denkstörungen, ernste geistige Verwirrung, Gelenk- und Muskelschmerzen, Allergien (Heuschnupfen, Asthma, chronische Bronchitis oder Husten), hoher und niedriger Blutdruck, Übergewicht, Migräne, Herzrhythmusstörungen (Puls!), hoher Cholesterinspiegel, Infektanfälligkeit, Darmstörungen (auch Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Durchfälle, chronische Verstopfung), häufiges Wasserlassen, Augentränen oder Trockenheit, Ohrbeschwerden, Durchblutungsstörungen, MS und viele andere.

 

Nach den Forschungen von C.C. Pfeiffer, USA, leiden etwa zehn Prozent der Schizophrenen an Zöliakie* und bessern sich bei einer Eliminierungsdiät (Weglassen von Weizen). Auch Depressionen, Epilepsie, Autismus, Aggressivität, Hyperaktivität und andere psychischen Störungen können mit einer Weizenallergie zusammenhängen.

 

weiterzulesen unter: http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/weizenall.htm

So habe ich auch schon ausgesehen ... viele Jahre immer wieder ...

(19. April 2015)

 

eim Suchen nach neuer Lektüre, stieß ich bei amazon auf ein Buch, welches ich vor vielen Jahren einmal gelesen hatte. Ich hielt es damals für etwas ganz besonderes und bewahrte es gut auf. Nun suchte ich es jedoch vergebens. Es kann durchaus sein, dass ich es irgendwann aufgeliehen und nicht zurückerhalten habe. Vielleicht hat es ein anderer einfach dringender benötigt als ich. So soll es seinen Weg gehen. Ich habe mir das Buch wieder bestellt und nun nochmal neu gelesen. Dabei mußte ich feststellen, dass es aktueller denn je ist. Nachfolgend einen kurzen Ausschnitt daraus:

 

<< Eine an Jesus orientierte Politik müßte den Mut zur Umkehr haben, sich zum „Weniger“ statt zum „immer Mehr“ bekennen. Beispiele: Weniger kaufen ! Weniger wegwerfen ! Weniger Energie ! Weniger Chemie ! Weniger Verkehr ! Das bedeutet: Weniger Abgase ! Weniger Abfall ! Weniger Lärm ! Weniger Radioaktivität ! Weniger Umweltzerstörung ! Und für den Menschen heißt das: Weniger Streß ! Weniger Krankheit ! Weniger Kriegsgefahr ! Weniger Angst !

 

Dieses „Weniger“ wäre natürlich keine Askese – Jesus ist kein Meister der Askese, er hat kein Fest ausgelassen. Er war vielmehr ein Freund der Lebensfreude und der Lebensqualität. Dieses „Weniger“ wäre in Wirklichkeit „Mehr“: Mehr Natur ! Mehr Kultur ! Mehr Freiheit für Sport und Bildung ! Mehr Lebenssinn ! Mehr Gemeinsinn ! Mehr Frieden ! Mehr Zukunft !

 

Jesus wußte – wie später Gandhi – dass die Güter dieser Welt nicht für jedermann Habgier, wohl aber für jedermann Bedürfnisse ausreichen.

 

Eine Theologie, die sich an Jesus orientiert, ist entweder eine Befreiungstheologie oder gar keine !

 

Nachfolge heißt: Höre auf deine innere Stimme, achte auf deine Träume, hab Ehrfurch vor allem Leben, folge deinem Gewissen. Das Hören auf das Gewissen ist Jesu zentrale Forderung nach „Umkehr der Herzen“. Konkrete Beispiele für jesuanische Umkehr nach einer Gewissensentscheidung:

 

Ein ethisch geschärftes Gewissen …

 

… weiß nach Tschernobyl, dass atomares „Restrisiko“ jenes Risiko ist, das uns jeden Tag den Rest geben kann – und handelt entsprechend, auch in seinen Wahlentscheidungen.

 

… findet es unerträglich, dass Milliarden Mark für Waffen verpulvert werden, während Millionen Menschen verhungern – und handelt entsprechend.

 

… spürt, dass eine glaubwürdige Position gegen politische Gewalt immer auch einen Verzicht auf persönliche Gewalt miteinschließt und versucht, in Ehe, Familie, Freizeit, Partnerschaft und Beruf danach zu handeln.

 

… fragt, ob das Urgesetz aller Religionen: „Du sollst nicht töten“ nicht auch gegenüber Tieren gilt.

 

… fühlt, dass es auch den Menschen zum Unheil gereicht, wenn aus schierer Profitgier täglich Tier- und Pflanzenarten brutal ausgerottet werden.

 

… will wissen, ob es zu verantworten ist, noch Fleisch zu essen, wenn zur Produktion von Fleischnahrung Tiere gequält und siebenmal soviel Kalorien aufgewendet werden müssen wie zur Herstellung von pflanzlicher Nahrung, die auch noch (schmackhafter und) gesünder ist.

 

… hat keine Angst mehr davor, dass seine gewaltfreien politischen Aktionen in den Computern des Verfassungsschutzes gespeichert werden. Jesus wäre heute mit Sicherheit ein Fall für den Verfassungsschutz.

 

(Auszug aus: Jesus – der erste neue Mann von Franz Alt)

Kirche - eine Gemeinde, die sich ein wenig öffnet ... der Anfang ist getan

Ich habe mich sehr gefreut, heute über diesen Link hier gestolpert zu sein. Das ist doch mal was - da tut sich doch mal was. Wenn es auch nur ganz kleine Schritte sind, so hat doch jeder Mensch einst mir einem einzigen Schritt begonnen, seinen Weg zu gehen.

 

Ich wünsche Kirchen und Gemeinden, dass sie ihre alten verstaubten Mäntel ablegen können, um einem neuen Geist Einlaß zu gewähren.

 

Diese Gemeinde hier bietet 1 x monatlich einen Gottesdienst mit Hund an. An diesem Sonntag dürfen die Vierbeinen neben ihren Herrchen liegen und dem Pfarrer lauschen, der nicht nur von Gott erzählt, sondern auch dem Tierschutz einen Platz in seiner Predigt einräumt. 

 

http://www.kg-langenfelde.de/?page_id=232

 

(15.04.2015)

 

 

Die Welt ist eine Bühne und die darauf spielenden Menschen Marionetten

Für dieses Kurz-Video bedarf es keiner Worte. Jeder, der offen für die Wahrheit ist, sollte es sich einfach anschauen und sich selbst eine Meinung bilden. Ich beobachte seit vielen Jahren das verbrecherische Geschehen auf diesem Planeten und freue mich über jeden, der aufwacht und erkennt, dass es nicht 5 Minuten vor 12 ist, sondern 5 Sekunden davor:

 

https://www.youtube.com/watch?v=tvPC_qw935E

Die Masse wird zu Lemmingen erzogen

Und hier noch ein weiteres Video, welches aufzeigt, was der Mensch mit dem gemacht hat, was ihm von Gott anvertraut wurde. Als Gott sagte: "Macht Euch die Erde untertan" ... hat er nicht damit gerechnet, dass der Mensch sie zerstört und auszulöschen versucht.

 

Sepp Holzer nennt man den "Agrarrebellen". Ich kenne seine Arbeit schon länger und habe mir auch vor einigen Jahren bereits ein Buch von ihm zugelegt. Was er hier, auf diesem Video, zusammenfasst ist so wichtig, dass ich es gerne jedem Interessierten zeigen möchte:

 

https://www.youtube.com/watch?v=0uI91V5sPOA

 

Möge er das Herz des Lesers erreichen.

Sepp Holzer, der Agrarrebell, Kramaterhof Österreich

GRÜN - kaputt

Die Tage ist es sehr schwer für mich, mit den Hunden spazieren zu gehen. Überall - wohin ich auch laufe - gerate ich zu Baumschlagarbeiten. Viele große, alte und wertvolle Bäume liegen entweder noch wild im Wald herum oder sind bereits sauber aufgereiht am Wegesrand ... wartend auf ihre Abholung.

 

Wer - wie ich - die Bäume zum Freund hat, kann meinen Schmerz mitempfinden. Die Bäume, die lautstark durch die Motorsäge hinweggerafft wurden, fehlen. Sie fehlen nicht nur mir. Sie fehlen der gesamten Menschheit, denn SIE sind es, die die vergiftete, verpestete Luft umgewandelt haben. Sie waren es, die für den Menschen, der so sinn- und achtlos mit allem, was ihm gegeben wurde, umgeht, das Gift in sich aufgenommen haben, um es in sauberer Form wieder zur Verfügung zu stellen. Und nun liegen sie da. Tiere rennen aufgescheucht umher und suchen ihr Zuhause. Sie werden nun  zu "Frei-Wild". Aber nicht nur Rehe, Wildschweine, Eichhörnchen ... nein auch Vögel, Käfer, Insekten wurden ihrer Heimat beraubt.

 

Wälder, die zuvor dicht waren, sind zu durchsichtigen Landschaften geworden. Wo vorher Mensch und Tier Schutz fand, ist nun die Sicht frei auf Wege, die man vorher nicht einsehen konnte. Wege, auf denen man noch ungestört spazieren konnte.

 

Mensch, was machst Du ?

Was tust Du Dir und Deinen Kindern und Enkelkindern an ? Oder ist es Dir wirlich egal ? Bist Du wirklich in Deinem Herzen so egoistisch, dass es Dich nicht berührt, was mit Deinen Nachkommen geschieht ?

 

Es macht mich traurig, dass der Spruch, der mich schon seit Jugendzeit begleitet, wohl bald zur bitteren Wahrheit geworden ist: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ (Weissagung der Cree)

 

Und es macht mich noch mehr traurig, dass ich nicht mehr tun konnte ... für Tieren, Pflanzen und Mutter Erde. Ich hätte es gerne ... ich hätte sie alle gerne geschützt.

 

Es gibt einen kurzen Film, den ich sehr schätze, unzählige Male selbst angeschaut und ebenso oft weiterempfohlen habe. Ich möchte dies auch an dieser Stelle tun und wünsche mir, dass doch noch der ein oder andere von ihm berührt wird und umdenkt.

 

https://www.youtube.com/watch?v=h464P_ztgfg

 

 

Kühe elendig verreckt - Tierschutz und seine Verantwortung

Ganz aktuell habe ich von einem Fall gehört, der für mich genau ein solcher Fall darstellt, der sowohl zum Thema "Tierschutz" als auch zum Thema "Soziales" gehört. Es ist sehr schwierig, dies zu publizieren, weil mindestens 90 % der Tierschützer mich für diese Meinung am liebsten steinigen und ausschalten würden. Ich tue es dennoch, weil der Fall genau das beleuchten kann, was ich denke und für was ich kämpfe.

 

Es geht dabei um einen Bauern, der seine Tiere verhungern und verdursten ließ. Er hat wohl den Hof von seinem Vater geerbt und stand plötzlich mit all den Tieren alleine und völlig überfordert da. Zwar wollte er die Tiere verkaufen, doch aufgrund seiner Alkoholkrankheit schaffte er es nicht, sein Leben und das der Tiere in den Griff zu bekommen. So mußten viele Tiere elendig verrecken ...

Ich wähle diesen Ausdruck ganz bewußt so ... und komme gleich nochmal darauf zurück.

 

Zunächst aber hier der Link zu diesem Fall:

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Qualvoller-Tod-im-Kuhstall;art4299,3066420

 

So ... nun also geht ein Aufschrei durch alle Tierschützergruppen und man hört, was das für ein Schwein sei und der gehört doch gehängt oder erschossen oder ebenso verhungern und verdursten lassen, usw. Wir kennen solche Aussagen zur Genüge.

 

Zunächst ... ich verstehe die Wut der Menschen. Auch in mir löst der Fall sehr viel Wut und tiefste Betroffenheit aus. Ich mag mir nicht vorstellen, was die Tiere durchmachen mußten, bis sie endlich die Gnade des Todes finden durften. Auch ich bin mit Leib und Seele für den Schutz der Tiere und möchte hier nichts - aber auch gar nichts - beschönigen. Was der Bauer getan hat, das hat er getan und auch ich fordere, dass er für diese Tat die Verantwortung übernehmen muß, aber es gibt auch noch eine zweite Seite ...

 

Und hier kommt eben dieser andere Punkt hinzu, den ich für so wichtig halte. Der Bauer ist Alkoholiker. Damit ist er zwar nicht aus seiner Verantwortung heraus, aber er braucht Hilfe. Ob er diese annimmt oder nicht, das ist eine andere Sache. Tatsache aber ist, dass er Hilfe benötigt. Denn - und nun komme ich nochmal auf meine oben gewählte Ausdrucksweise zurück - sonst wird er irgendwann ebenso wie seine Tiere, jämmerlich verrecken. Wer ein Alkoholproblem hat, ist krank. Alkoholismus ist eine Krankheit. Und sie führt - und das weiß ich aus eigener Erfahrung - zum jämmerlichen Verrecken mitten in unserer feinen Gesellschaft.

 

Und somit möchte ich zu diesem Fall folgendes sagen: Ich verurteile das Verbrechen an diesen wundervollen Tieren. Aber ich verurteile nicht diesen Menschen.

Es ist ein großer Unterschied, ob ich ein Verhalten verurteile oder den ganzen Menschen.

Denn ein Verhalten ist nur ein Teil dieses Menschen.

 

Worauf ich also in meinem ganzheitlichen Bestreben aus bin, ist ... dass Heilung im Ganzen stattfinden kann. Wäre dieser Bauer nicht in seiner Seele krank und müßte trinken  ... würde dieser Mann sich selbst achten und wertschätzen ... käme er niemals auf den Gedanken, seine Tiere nicht zu versorgen. Er würde für das, was in seiner Betreuung läge, die gleiche Achtung aufbringen können und seine Verantwortung in dieser Aufgabe erkennen. Dann ... und nur dann ... würde es keine Notwendigkeit mehr für Tierschutz bei ihm geben.

 

Wenn die Herzen der Menschen geheilt werden können, brauchen wir uns keine Sorgen mehr um unsere Tierfreunde mehr zu machen, denn gesunde Herzen geben und empfangen Liebe. Wie sollte ein liebendes Herz einem anderen weh tun können ?

 

Um genau  das geht es mir. Ich wünsche mir, dass Tierschutz nicht auf das Retten von Tieren begrenzt wird, sondern dass er dort beginnt, wo Menschen wieder Verantwortung für sich und ihr Handeln erlernen müssen. Tierschutz wird erst dann nicht mehr nötig werden, wenn die Menschen wieder Frieden in sich selbst gefunden haben. Bis dahin ist es noch ein langer Weg, aber ... die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

(25.02.15)